Bürgerrechte
Hier findet Ihr Links zu Seiten, die sich intensiv mit unseren Bürgerrechten und staatlicher Überwachung auseinandersetzen!
http://www.nnm-ev.de/
Das Netzwerk Neue Medien e.V. setzt sich für den Erhalt und Ausbau von Bürgerrechten im digitalen Zeitalter ein. Ziel ist, die öffentliche Diskussion um gesellschaftspolitische Aspekte der Neuen Medien zu stärken und kritisch zu hinterfragen.
http://piratenpartei.de/
Wir sind eine taufrische Partei, die sich mit den entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts beschäftigt, statt im Einheitsbrei politischer Themen des vergangenen Jahrtausends zu fischen. Wir kämpfen für das Recht auf Privatsphäre im Angesicht von Sicherheitshysterie und Überwachungsfetisch.
http://www.ccc.de/
Die Entwicklung zur Informationsgesellschaft erfordert ein neues Menschenrecht auf weltweite, ungehinderte Kommunikation. Der Chaos Computer Club ist eine galaktische Gemeinschaft von Lebewesen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Abstammung sowie gesellschaftlicher Stellung, die sich grenzüberschreitend für Informationsfreiheit einsetzt und mit den Auswirkungen von Technologien auf die Gesellschaft sowie das einzelne Lebewesen beschäftigt und das Wissen um diese Entwicklung fördert.
http://www.datenschutzverein.de/
Auch mehr als 20 Jahre nach dem »Volkszählungsurteil« des Bundesverfassungsgerichts (»Recht auf Informationelle Selbstbestimmung«) und lange nach Orwells Romanszenario »1984″ ist Datenschutz noch immer kein selbstverständliches und unangreifbares Bürgerrecht.
Statt dessen erscheint der massenhafte und eng vernetze Einsatz von Informationstechnologie als Allheilmittel bei der Lösung so mancher gesellschaftlicher Probleme.
Dass das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen immer häufiger hinter vermeintlichen Sicherheitsinteressen zurücktreten soll, empfinden wir als Bedrohung unserer demokratischen Grundwerte.
http://stop1984.com/
Eine Vorratsdatenspeicherung widerspricht den Grundsätzen der Datensparsamkeit und der Verhältnismäßigkeit (wenn Strafverfolger selbst zugeben, dass sie nicht einmal wissen, welche Daten sie benötigen und deshalb sicherheitshalber alles gespeichert werden soll, ist dies mehr als bedenklich), sie gefährdet die Privatsphäre und die informationelle Selbstbestimmung. Denn sie sorgt dafür, dass unsere Daten noch eine sehr lange Zeit Menschen zur Verfügung stehen, die wir heute nicht einmal kennen. Zu speichern, mit wem wir wann telefonieren, chatten, mailen… ist nicht nur eine Profilerstellung, es ist auch zudem gefährlich weil nicht einmal gesichert ist, dass wirklich ich telefoniert habe. Wer soll in zehn Jahren beispielsweise noch wissen, ob das damalige Telefonat von Ihnen, Ihrer Tochter, dem Besuch, Ihrem Freund… geführt wurde? Wird es jedoch Ihnen zugerechnet und Sie können Sich nicht mehr erinnern, es geführt zu haben… dann kann dies in zehn Jahren darüber entscheiden, ob man Sie gewissen Sicherheitsüberprüfungen unterzieht. Oder Schlimmeres.
https://www.attac.de/index.php
Attac – die französische Abkürzung für “Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen” – wurde 1998 in Frankreich gegründet. Lag der ursprüngliche Fokus von Attac in dem Eintreten für eine demokratische Kontrolle der internationalen Finanzmärkte und der Einführung der Tobin-Steuer, so haben wir uns mittlerweile der gesamten Problematik neoliberaler Globalisierung angenommen. Komplexe Themen werden auf klare und vermittelbare Forderungen heruntergebrochen und gleichzeitig wird eine fundierte Analyse im Hintergrund geboten. Dabei konzentrieren wir uns in Form von Attac-Kampagnen auf die Durchsetzung unserer Kernforderungen.
http://www.ueberwachungsdruck.org/
Herzlich Willkommen auf dem Überwachungsdruck-Wiki!
Dieses Wiki soll eine Plattform zur Dokumentation und Aufklärung über die zunehmende alltägliche Überwachung und Datensammelwut sowohl von privater und wirtschaftlicher als auch von staatlicher Seite sein. Dies ist ein offenes Wiki – das bedeutet, dass jeder ohne Registrierung am Inhalt dieser Seite mitwirken kann.
Ziel ist es, eine leicht verständliche Informationssammlung über folgende Themen anzulegen:
Orte, an denen Überwachung und Datensammlung stattfinden und wie sie realisiert werden
Welche Gründe für Überwachung angeführt werden und wie man diesen begegenen kann
Auswirkungen von Überwachung auf unser Leben
Was wir tun können um uns gegen Überwachung zu wehren
Quellen für weiteres Material
Du bist herzlich dazu eingeladen dich zu informieren und dieses Wiki zu erweitern!
http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=12600377&forum_id=115660
»Ich habe meine kleine Linksammlung ja schon öfter zum Einsatz
gebracht, aber nun ist Anonymität wichtiger denn je und deshalb poste
ich sie nochmal:«
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/
Wo liegt das Problem?
Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.
Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:
- Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
- Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
- Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
- Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
- Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.
http://www.informationelle-selbstbestimmung.com/
Worum geht es hier?
Es geht hier darum, Material und Anregungen zu geben, um sich aktiv für Bürgerrechte, ganz besonders das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, einzusetzen.
Das Ziel: Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (das so nicht im Grundgesetz steht), soll ausdrücklich aufgenommen werden. Die dahinter stehende Motivation: Durch diese ausdrückliche Normierung, mit Regelungen für den Staat, soll langfristig dafür gesorgt werden, dass wir uns keine Sorgen über die Entwicklung eines Überwachungsstaates machen müssen – andernfalls muss man quasi jederzeit damit rechnen, dass jemand auf die Idee kommt, mehr Sicherheit durch Überwachung schaffen zu wollen.
http://www.datenspuren.de/
In den letzten Jahren sind auf europäischer, Bundes- und Landesebene eine Reihe von Gesetzesvorhaben umgesetzt worden, die aus Datenschutzsicht nur als blanker Alptraum bezeichnet werden können. Der Großteil dieser Neuregelungen verfehlt allerdings das vorgegebene Ziel der Verbrechens- und Terrorbekämpfung, und höhlt stattdessen die Privatsphäre und das Recht der Bürger auf informationelle Selbstbestimmung aus. Zu nennen sind hier u.a. die Telekommunikationsüberwachung, die Einführung biometrischer Merkmale in Pässen und Ausweisen oder die enorme Ausweitung der Videoüberwachung im öffentlichen Raum bis hin zur Diskussion des Einsatzes von Mautbrücken zu Fahndungszwecken. Auch außerhalb der Politik haben sich Praktiken wie etwa die unkontrollierte Einführung von RFIDs, den funkenden Schnüffelchips, etabliert.
