Jahrelang bekommt man Post, Rechnungen, Drohungen und ähnliches von seinem örtlichen Energiemonopolisten, besonders viel nach dem Widerspruch gegen die ominösen Gaspreiserhöhungen der letzten Jahre, dann wechselt man, weil es endlich möglich ist in diesem Land zu wechseln und dann landet heute ein Brief von meinem neuen Versorger in meinem Briefkasten, man hätte alles beantragt, nur sei der Antrag abgelehnt worden, weil man mich unter der Abnahmestelle nicht identifizieren könne….. hääää?
Habe ich da etwas verpasst? War einer zum Ausweiskopieren da und ich habe nicht die Tür geöffnet? Hat der Peilsender versagt? Cookie abgelaufen? Also fluchs beim Ex Versorger angerufen, sich durch die Warteschlange gelangweilt und dann der Kundendienstleisterin direkt die Frage gestellt, was man denn bei SWB sonst noch so mache, als Briefe an nicht identifizierte Abnahmestellen zu schicken. Die gute Frau kann natürlich nichts dafür, das habe ich auch so dargestellt. Trotzdem konnte sie in ihrem System diese »Identifizierung« nirgends finden, die Bestätigung meiner Kündigung stand drin. Was also ist das Problem, wenn man gekündigt wurde, dann nochmals durch den neuen Versorger gekündigt wird und man bei SWB dann anfängt bockig zu werden? Will man da etwa die Umstellungsgeschwindigkeit ausbremsen um die preislich teurere Grundversorgung verkaufen zu können? Das stinkt, und zwar gewaltig.
Man ja mir jetzt Klärung und Rückruf zugesichert. Mal sehen, was da die schlaue Antwort sein wird. Zumindest war die Dame am Telefon ganz klein, obwohl sie keine Schuld an dem Versagen der SBW trägt.
Gut, dass ich gewechselt habe.
