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Archives: Januar 2010

Glaubte ich doch heute zu träumen. Erzählte ein Nachbar, dass er am Donnerstag Abend ne Knarre am Kopf hatte. Nein, keine suizidalen Absichten, sondern drei vermutlich 20jährige, mit Kapuzenshirts vermummte Spacken hatten unseren Kiosk überfallen und dabei dem Inhaber noch ein, zwei gezogen. Erst hatte mein Nachbar die Mündung vor der Nase, dann sollte er mit der Waffe geschlagen werden, denn die Drei waren bereits auf der Flucht. Hammer, so dicht ist es mittlerweile und unser Gesetzgeber hat nichts besseres zu tun, als das Waffengesetz soweit zu verschärfen, dass fast alle wirksamen Verteidigungsmittel nicht mehr geführt werden dürfen. Oder glaubt irgendwer, der Pistolenschwinger hatte einen kleinen Waffenschein (wenn es denn eine Gaspistole gewesen ist…)? Einen Waffenschein großer Art dürfte für einen knapp 20jährigen wohl kaum drin sein…

Ein Raub ist ein Verbrechen, also kein Kindergeburtstag. Ich hoffe, dass die Drei über kurz oder lang mal an einen ungnädigen Richter kommen, der denen ein paar Jahre frei von der Gesellschaft verordnet…

Ist das bereits Nötigung? Ein nun mehrjähriges Widerspruchsverfahren, auch im Sinne des Verbraucherschutzvereines, mehrere Gerichtsverfahren, in denen mutige Kunden eine Musterklage initiierten, mehrfache Klatschen für das Vertragswerk der SWB und nun kommt die beleidigte Leberwurstreaktion und man kündigt knapp 4000 Widersprüchlern. Und das in einem der härtesten Winter seit vielen Jahren. 4 Wochen Zeit verbleiben, um sich neu zu orientieren oder in den sauren Apfel zu beißen, und dem Vertragswerk zuzustimmen und bei der SWB zu bleiben.

Das ist wirklich ein feiner Laden. So geht man mit Kunden um. So macht man sich einen Namen und zerbröselt den letzten Rest des guten Rufs. Ihr wollt mich nicht mehr? Wirklich? Und die anderen 4000 auch nicht? Ihr habt doch noch vor Gericht rumgeheult, dass Ihr nicht verlieren dürft, denn die Rückzahlungen an alle Kunden würden Euch überfordern. Nun wollt Ihr ganz und gar auf uns verzichten oder hofft Ihr jetzt den Druck soweit zu erhöhen, dass wir reumütig zu Euch zurück kehren? Pustekuchen. Zum Glück gibt es bereits Alternativen und nach dem Strom ziehe ich nun auch mein Gas bei Euch ab.  Mögen das hoffentlich auch sehr viele andere Kunden so sehen, dann wird man schauen, ob Ihr nicht reumütig werdet angesichts der anstehenden Verluste.

Dann noch zu drohen, man werde Forderungen eventuell gerichtlich prüfen und einfordern, bitte sehr, ich habe auch noch Forderungen, da können wir was draus machen. SWB – pfui, nie wieder!

Geht pleite und lasst uns in Ruhe!

2010 26 Jan

Avatar

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Es gibt nicht viele Filme, die wirklich beeindruckend sind. Mein letzter war die Rettung des Soldaten James Ryan, wo ich ziemlich geplättet aus dem Kino kam. Nun gestern Avatar in 3 D, 160 Minuten lang und keine Länge, wirklich keine. Wird man in der ersten Hälfte des Filmes in die Charaktere und das Volk auf Pandora eingeführt, geht es dann in der zweiten Hälfte mehr um den Konflikt zwischen den Himmelsmenschen und den Einwohnern.

Ich war wirklich überwältigt, technisch in 3 D wirkte er in großen Teilen derart real, dass man im wahrsten Sinne des Wortes danach greifen möchte. Eine toll erzählte Geschichte mit vielen Botschaften, man muss nur hinhören und einer Detailverliebtheit, dass man sich den Film sicherlich mehrfach anschauen muss, um alles gesehen zu haben. Diese fantastische Welt mit all ihren Schönheiten und Gefahren, Wahnsinn!

Der Film war jeden Cent wert, auch wenn die Karte ziemlich teuer war. Eine Empfehlung für jeden, ob groß oder klein!!

2010 24 Jan

Aus, aus, aus, aus….

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Jetzt ist es raus:

Es ist das vorläufige Ende des Atomausstiegs: Bei einem Treffen mit den Energiekonzernen im Kanzleramt hat sich die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen darauf festgelegt, vorerst alle 17 deutschen Atommeiler am Netz zu halten. Auch die Uraltmeiler Neckarwestheim 1 und Biblis A, die nach dem rot-grünen Atomkonsens bald abgeschaltet werden müssten, sollen so lange weiterbetrieben werden, bis sich die schwarz-gelbe Regierung auf ein neues Energiekonzept verständigt hat. Dieses dürfte bis Oktober vorliegen.

Waren also doch keine Notizblöcke in den schwarzen Koffern? Das war abzusehen, leider, dass die neue Regierung an dem Atomaustsieg von Rot/Grün schrauben wird. Was mich am meisten ärgert ist die Tatsache, dass es mittlerweile  so ähnlich wie bei den Gerichtzen zu laufen scheint. Was scheren einen die unteren Instanzen, wenn man genügend Geld hat und sich im Recht wähnt und einem das Urteil nicht passt? Genaus so gut sind Richtungen, die die Politik einschlägt. Jetzt noch aussteigen, morgen schon wieder einsteigen. Und was darf der Bürger davon halten? Genau, der Spaß kostet sein Geld, dass unsere Staatsoberhäupter durch den Schornstein blasen. Vielen lieben Dank.

Da wäre es einfacher gewesen den eingeschlagenen Weg beizubehalten und auf andere Energien zu setzen. Das Weltklima zwingt uns einerseits dazu und auf Atom zu bauen, dessen Abfall hunderte von Generationen eine Belastung für alle Lebewesen darstellt – und wie man sieht, wenn falsch gehandhabt, kann das ganz fix passieren >> Asse – ist keine wirklich gute Idee.

Aber es geht wieder mal nur um das eine,

denn für die Energiekonzerne geht es um Milliarden: Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) rechnet damit, dass die vier großen Energieversorger bei einer Laufzeitverlängerung um 25 Jahre und einem Strompreis von 80 Euro pro Megawattstunde gut 233 Milliarden Euro einstreichen würden.

Genau – Geld! Mehr wollte ich nicht wissen.

Und ob sie dass wirklich einhalten?

Die Prämisse der Regierung lautet: Abgeschöpftes Geld ist gleichzeitig politisches Kapital. Denn die schwarz-gelbe Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, die Kernkraft nur als Brückentechnologie einzusetzen und die Extragewinne der Industrie dafür zu nutzen, den Übergang ins Ökostrom-Zeitalter zu beschleunigen.

Wir werden Euch daran messen!

Das hört man doch gerne, geht es einem großen Unternehmen wieder besser. Aber Moment mal, wer war das? Ebay? Die Plattform, die anfangs ähnlich wie Google und Co mit einer grandiosen Idee den Markt umgekrempelt hat? Ja, genau, die E-Bucht…

Nur, was ist daraus geworden? Ein unpersönliches, überteuertes, mit einem Textbausteinservicesystem ausgestattetes, völlig verskriptetes  Portal mit weniger Schnäppchen, teuren Powerseller und einem verwursteten Bewertungssystem mit Zwangsportobefreiung in vielen Bereichen.

Es macht keinen Spaß mehr. Die Gebühren sind zu hoch, der Service kennt nur Textbausteine und hält sich am liebsten raus, es sei denn, es geht ihm gegen den Strich, dann werden Auktionen gesperrt, User gekickt und wenn man sich beschwert muss man den langen Leidensweg durch den dortigen Service beschreiten mit der Grundlage des § 1:

Wir haben immer Recht!

Auch die Seite, auf der man mittlerweile die Angebote anschauen muss, ist seit der Umstellung unübersichtlicher geworden. Die Verschlüsselung der Bieternicks mag ein Gutes haben gegen Spam und rechtswidrige Angebote Dritter, aber es ist dem Nutzer nun völlig die Möglichkeit genommen worden Verkäufer, die auf ihre Artikel mitbieten oder bieten lassen zu entlarven. Vor einigen Jahren gab es dazu mal eine Software, die das alles, nur aus den verfügbaren öffentlichen Daten, prima zusammen getragen hat. Dagegen ist die Bucht Sturm gelaufen und was soll ein kleiner Privatmann gegen die Geldmacht tun? Genau, einknicken.

Alternativen? Ja, die gibt es, Hood z. B. Aber maximalen Erlös darf man dort wohl nicht erwarten, aber wenn man sich mal hinsetzt und rechnet, dann kann das aufgehen. Weniger Gebühren, geringerer Preis gegen höheren Preis und höhere Gebühren. Ohne vernünftige Konkurrenz macht Ebay, was es will. Eigentlich alle Unternehmen würden das tun. Also unterstützt man die Kleinen, damit das Gleichgewicht weitestgehend wieder hergestellt werden kann.

… da denkt man doch gleich an das hübsche Lächeln einer genauso hübschen Lady. Leider ist dem nicht so. Es ist wieder mal Bonzenrunde in Berlin angesagt.

Tatsächlich aber ist das Treffen weit spektakulärer. Denn verhandelt wird das genaue Gegenteil des rot-grünen Gesetzes: der Ausstieg aus dem Atomausstieg, ein Thema, das die Republik wie kaum ein zweites spaltet.

Genau, es spaltet. Betroffen sind Menschen, denen das Zeug dann eines Tages für sehr lange Zeit vor die Tür geschmissen, ähm, sicher endgelagert wird. Betroffen sind auch die Manager und Politiker, für die das ganze ein Machtspiel mit sehr, sehr viel Geld bedeutet.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) rechnet damit, dass die vier großen Energieversorger bei einer Laufzeitverlängerung um 25 Jahre und einem Strompreis von 80 Euro pro Megawattstunde gut 233 Milliarden Euro einstreichen würden. Der Großteil der Zusatzgewinne sei allerdings erst ab 2014 zu erwarten, da die Konzerne ihre Meiler voraussichtlich erst mit moderner Sicherheitstechnik aufrüsten müssten. Das Bremer Energie-Institut kommt auf ähnliche Summen: Je nachdem, wie viele Jahre die Meiler zusätzlich laufen und wie hoch der Strompreis steht, wären Gewinne von bis zu 339 Milliarden Euro möglich.

Na, das freut uns Stromkunden doch! Da wird doch sicherlich der Strom sofort billiger oder zumindest auf die nächsten Jahre nicht teurer, oder träume ich gerade? Oder geht der Preis dann hoch, weil man ja

  • Je mehr Geld die Regierung den Konzernen abtrotzt, desto glaubhafter kann sie diese Position öffentlich vertreten. »Die Politik will sich als harter Verhandlungspartner gegen die Atom-Lobby positionieren«, sagt Bernhard Jeggle, Energie-Analyst bei der LBBW. Nur so könne sie Laufzeitverlängerungen einer breiten Öffentlichkeit halbwegs elegant vermitteln.
  • Kosten für die Demontage der Anlage nicht eingerechnet.
  • Der Großteil der Zusatzgewinne sei allerdings erst ab 2014 zu erwarten, da die Konzerne ihre Meiler voraussichtlich erst mit moderner Sicherheitstechnik aufrüsten müssten.

Okay, da zahlt man doch gerne, richtig? Was dürfen wir erwarten? Schwarze Koffer werden die Vertreter der Energielobby bestimmt bei sich haben. Ob da nur Notizblöcke oder Geld drin ist, keine Ahnung. Aber es wird Veränderungen geben, Veränderungen, die wir bald wieder mit Großschlachten auf unserem Flachbildschirm Jahr für Jahr in Gorleben miterleben dürfen, denn dann geht die Reise dort b.a.w. weiter, und die Menschen werden sich wieder radikalisieren (müssen), damit ihr Protest überhaupt ein klein wenig Wirkung zeigt. Das bedeutet wieder mehr staatliche »Zuwendung« in Form von Polizisten und das ganze kommt uns Steuerzahler teuer zu stehen. Lasst uns beten, dass nicht eines Tages hier bei uns ein Tschernobyl entsteht, dann zahlen wir für diese Entscheidung nicht mehr mit Geld, sondern mit unserem Leben….

Je mehr Geld die Regierung den Konzernen abtrotzt, desto glaubhafter kann sie diese Position öffentlich vertreten. »Die Politik will sich als harter Verhandlungspartner gegen die Atom-Lobby positionieren«, sagt Bernhard Jeggle, Energie-Analyst bei der LBBW. Nur so könne sie Laufzeitverlängerungen einer breiten Öffentlichkeit halbwegs elegant vermitteln.

Las ich doch jetzt die Tage in der Zeitung. Aha. Von zweistelligen Gehaltserhöhungen wurde in einem Leserbrief eine nicht weiter genannte Statistik zitiert. Und man hat jetzt schon die Pensionsansprüche  ins Vermögen mit eingerechnet, wie auch die Renten. He, geht’s noch? Wie kann man etwas auf ein Vermögen anrechnen, was so gar nicht im Portemonnaie oder dem Konto liegt? Etwas, was rumsbums durch Krankheit, Unfall gar nicht mehr in Anspruch genommen werden kann? Oder seit wann ist eine Pension oder Rente, außer für den Staatssäckel, vererbbar? Normalerweise ist es doch so, tot und weg ist die Kohle, oder? Merkwürdige Art den Menschen Geld anzudichten.

Dann die Statistik. Ich kenne eine Statistik, da wird vom zweistelligen Minus in den Beamtenbezügen gesprochen, nach Wegfall/ Kürzung von Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Erhöhung der Wochenarbeitszeit etc. z. B. Welche stimmt denn nun? Soll der Polizist weniger bekommen? Aber am besten  noch vor dem Täter vor Ort sein, richtig? Dummes Spielchen.

Was mich stört ist wieder die geschürte Rumklopperei auf den verschiedenen Berufsgruppen. Natürlich haben Menschen im öffentlichen Dienst einen sicheren Job. Den haben sie auch durch Verzichte über die Jahre im Lohn bezahlt, wo es in der freien Wirtschaft fette Jahre, mit 13. und 14 Monatsgehalt gab. Wie sagte noch mein Lieblingspolitiker Schäuble: Wer in den ö. D. will, dem sollte klar sein, dass er dort nicht reich wird. Okay, schade, keine Villa auf Malle.

Pünktlich zur neuen Lohnforderung der Gewerkschaften für den öffentlichen Dienst tauchen solche Statistiken auf, wie gesteuert und natürlich kommt gleich im Beissreflex der Neid des Bürgers hoch, der Muffe hat nach guten Jahren bei Benz, Bank oder Industrie, nun plötzlich in der Globalisierung seinen Job zu verlieren, Fingerschnippen, einfach so. Kann ich verstehen, wenn jetzt der Chinamann den Benz baut, dass man sauer ist und Angst hat. Da nutzt es aber nichts mit dem Finger auf die zu zeigen, die augenscheinlich sicher in ihren Sessel hocken, denn wenn man denen das auch weg nimmt, dann geht es einem selbst dadurch nicht automatisch besser.

Was also tun? Haut Euch nicht gegenseitig die Schädel ein und gönnt allen die Wurst auf dem Brot. Schaut auf die, die diese Regeln machen, sie zulassen und auf die, die sie schamlos ausnutzen, denn nicht der Bürger oder kleine Beamte hat die jetzige Situation zu verantworten, sondern Menschen, die an den fetten Trögen der Macht sitzen und denen es auch trotz Krise verdammt gut geht. Meckert nicht, schmeißt die Bild weg und tragt Euren verständlichen Ärger zu denen, die die Verantwortung dafür tragen. Nicht vergessen, alle Macht geht vom Volke aus…

Im November soll es soweit sein: Der Bürger soll sein neues Ausweiskärtchen bekommen, gewünscht ist sogar, dass die, die es gar nicht mehr erwarten können und deren Ausweis noch darüber hinaus gültig ist trotzdem den neuen Perso beantragen sollen. Und was das Kärtchen, endlich Geldbörsenfreundlich, so alles können soll:

* Ausweis im Internet: Der elektronische Personalausweis ist mit der Funktion des elektronischen Identitätsnachweises ausgerüstet. Damit können Prozesse wie Log-in, Adressverifikation und Altersnachweis wirtschaftlicher und schneller realisiert werden. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf den Schutz persönlicher Daten gelegt: Nur berechtigte Anbieter von Dienstleistungen dürfen die Daten des Ausweises abfragen. Der Ausweisinhaber selbst behält die volle Kontrolle darüber, welche seiner persönlichen Daten an den Anbieter übermittelt werden. Aufgrund seines Sicherheitskonzeptes hilft der neue Personalausweis, Internetkriminalität zu bekämpfen und das Vertrauen der Bevölkerung in elektronische Transaktionen zu steigern. Er stärkt den Schutz vor Identitätsdiebstahl und bietet neue benutzerfreundliche Möglichkeiten für die Umsetzung des Jugendschutzes, letzteres unter anderem auch an Automaten, beispielsweise beim Zigarettenkauf.

* Elektronische Signatur: Die Ausweisinhaber können ein Zertifikat für die qualifizierte elektronische Signatur auf ihren Personalausweis laden. Damit sollen auch Dienste, die eine eigenhändige Unterschrift erfordern, medienbruchfrei, sicher und preiswert auf dem elektronischen Wege in Anspruch genommen werden.

* Sicheres Reisedokument: Für hoheitliche Kontrollen an Grenzen und im Inland – und nur für diese – ist die Biometriefunktion zur Identitätsfeststellung vorgesehen: Das digitale Foto wird in allen Personalausweisen enthalten sein. Zwei Fingerabdrücke können auf freiwilliger Basis ebenfalls im Chip gespeichert werden. Damit kann der elektronische Personalausweis ähnlich wie der elektronische Reisepass als sicheres Reisedokument eingesetzt werden.Beide Merkmale ermöglichen eine effiziente und sichere Unterstützung der Personenkontrolle, insbesondere zur Bekämpfung von Betrugsversuchen, bei denen verlorene oder gestohlene Dokumente gezielt durch fremde Personen verwendet werden.

Alles nachzulesen auf der Seite des bmi.bund.de, Ausweise und Pässe. Auf der einen Seite wird dann das behördliche Angebot aus Spargründen immer mehr ins Netz verschoben und der Bürger darf es sich dann »selber machen«, wie bereits schon lange beim Tanken und Banken üblich. Ohne dem schlauen Kärtchen geht dann gar nichts mehr, bestimmt gibt es dann bald horrende Wartezeiten und ein beschränktes Angebot für diejenigen, die sich der neuen Welt verschließen und schnell noch vorher ihren Ausweis »verlieren« um dann für die nächsten 10 Jahre Ruhe vor dem Teil zu haben.

Auf der anderen Seite werden sich alle möglichen Leute auf die Technik dahinter stürzen und versuchen, die Sicherheitsverfahren zu knacken. Ich bin überzeugt davon, dass das irgendwann gelingen wird. Ob man dann als Bürger tatsächlich noch die eigene Macht über seine Daten hat….. ich bin mir da nicht so sicher.

Naja, Erika hat sich nicht so viel verändert in all den Jahren und ja, vielleicht ist die Sorge um den »ePA« tatsächlich überzogen, aber die ganzen Sicherheitslücken der letzten Jahre bei Firmen, Software und Technik machen keinen Mut.

Erika, alles wird gut….

Sieht schon komisch aus, da bekommt die FDP eine Millionenspende seitens der Hotelbranche und es dauert gar nicht lange und die Jungs und Mädels müssen nur noch den verringerten Mehrwertsteuersatz zahlen.

FDP verneint Zusammenhang mit Mehrwertsteuersenkung

Ein Sprecher der FDP betonte hingegen, dass es keinen Zusammenhang mit der beschlossenen Mehrwertsteuersenkung gebe. Die Spende sei Bundestagspräsident Norbert Lammert korrekt angezeigt worden.

In den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen hatte die FDP mit der CSU im Herbst 2009 auf eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Hotel-Übernachtungen von 19 auf sieben Prozent gedrungen. Der stark umstrittene und von der Opposition als Klientelpolitik kritisierte Steuernachlass wurde im Wachstumsbeschleunigungsgesetz verankert, das zum 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist.

Natürlich hat die FDP das schon lange vor der eigentlichen Spende vorgehabt, was rein vom Zeitfaktor gesehen auch völlig richtig sein kann. Vielleicht hat man ja seitens der Hoteliers mal angedeutet, dass man gerne spenden würde, aber unter der hohen Steuerlast gar kein Geld dafür über hätte. Denn der verringerte Preis durch die Steuersenkung wird kaum an den Kunden weiter gegeben, sondern lieber mit Modernisierung und Schulung des Personals argumentiert.

Wie auch immer das gelaufen sein mag, die FDP ist viele male umgefallen und hat auch schon eine bedeutende Spendenaffaire durchlebt und ist bekannt für Klientel- und Lobbypolitik. Das riecht komisch, egal, ob man da etwas nachweisen kann oder nicht. Wie man sich drückt haben ja auch schon so bedeutende Politiker wie Kohl und Schäuble gezeigt.

Warum sollte es in der Politik anders laufen als in der freien Wirtschaft oder in Behörden? Korruption gibt es überall, dessen müssen wir uns sicher sein. Was ist Wahrheit, was Fiktion?

2010 18 Jan

Schnee ist….

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…. Scheiße, höre ich viele Leute um mich herum jammern. Aber wieso? Was spricht gegen kaltes, sonniges Wetter mit Schnee im Winter? Oder ist denen das Herbstdauerpissewetter lieber, was sich dann, kurz unterbrochen von einer Woche in weiß bis zum April durchzieht? Na gut, war die tage auch mal grau in grau aber trotzdem kalt und trocken.

Autofahren? Kein Problem, finde ich. Ganzjahresreifen drauf und ab geht’s. Wer natürlich bei Schnee mit den Sommerpuschen unterwegs ist hat es den Schuss nicht gehört und gilt doppelt bestraft, wenn es rummst.

Da wir uns wegen des Klimawandels ja eh auf anderes Wetter einstellen müssen, genieße ich lieber diese schöne Winterzeit, denn wer weiß, wann es mal wieder so sein wird.


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