… kenne wir das nicht alle irgendwo? Man kauft etwas, bezahlt versicherten Versand und bekommt die Ware im gebrauchten Umschlag als billige Warensendung. Der Verkäufer tut sich fein raus, weil er hätte doch Schadenersatz bei Verlust leisten müssen, also sei das ein »Quasi versicherter Versand« und »schön, dass es angekommen ist«.
Oder der, der nach dem Verkauf und Prüfung auf Vollständigkeit auf fehlende Teile angesprochen wird und sich von mal zu mal immer sicherer wird, dass alles mit dabei gewesen ist und sich nun als Geschädigter hervor tut und behauptet, man habe die Teile anderweitig verwendet und wolle nun den Rest einfach nicht mehr haben… Beweise für das Vorhandensein der Fehlteile kann er aber ausser vieler Worte nicht beibringen. Also die Umkehr der Schuld auf den Käufer, nur weil der Verkäufer mangelnde Sorgfalt halt walten lassen und nicht vor dem Verkauf alles auf Vollständigkeit überprüft hat. Fehlerhafte Artikelbeschreibung nenne ich das, und nun geht der lange Weg durch das deutsche Rechtedickicht…
Manchmal wünscht man diesen, sorry, Arschnasen die Pest an den Hals. Frechheit, Feistigkeit und ein dickes Fell langen hier leider viel zu oft in unserem Land um einfach Dinge auszusitzen. Ich habe ja sein Geld und er will ja was von mir, also soll er machen, was kratzt es mich, muss es wohl hinter etlichen Wohnungstüren dieser Republik schallen. Und wenn man sich dann durch den dicken Pelz gebrannt hat wird der Finger gehoben, man habe ja nichts, Privatinsolvenz.
All Euch Heuchlern, Dieben und Betrügern wünsche ich, dass Ihr mal an den Richtigen geratet und der Euch mit Moskau Inkasso, dem Mahnbescheid und einer ordentlichen Schadensersatzklage so den Hintern aufreisst, dass Ihr nie wieder Lust dazu habt, ehrlichen Leuten das sauer verdiente Geld aus den Taschen zu ziehen!
