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Stellung beziehen – eine Meinung haben – Mamboblog!

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Archives: Januar 2008

.. oder wie verhält sich ein kleines, stures Kind, wenn es etwas partout nicht möchte? So oder so ähnlich benimmt man sich seitens der Vertreter des Bundesfinanzministers, die bei der Urteilsverkündung des Bundesfinanzhofes zur Pendlerpauschale zugegen waren.

„Es gebe keinen Plan B und man sei sicher, dass die Kürzung verfassungsgemäß sei“, ließ er bei der Pressekonferenz verlauten. Dass man Politikern und Ministerien nichts glauben darf, bevor es nicht von unserem Verfassungsgericht überprüft wurde, dürfte sich mittlerweile herum gesprochen haben. Nun wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Bundesverfassungsgericht dem Urteil folgen und dann stehen 2,5 schöne Milliarden zur Disposition.

Heute lässt Steinbrück von sich, er würde bei einer Umsetzung des Urteils dies „kostenneutral“ erledigen wollen oder sich das Geld „anderweitig“ wieder holen. Schön. Tolle Aussage. Bürger schröpfen, Hauptsache uns die Kohle aus der Tasche ziehen, und wenn es eben nicht Recht ist, dann machen „wir“ das eben auf andere Art und Weise. Perfide, widerliche und hinterhältige Art und Weise unserer Volksvertreter!

So sind sie eben und seit Schröder bei Rot/ Grün hat sich in Berlin diese Vorgehensweise verfestigt. Man setzt es eben gegen alle Widerstände durch, zur Not auch mit „Gewalt“, wichtig ist doch nur, dass man seinen Willen bekommt.

Wie das sture Kind halt, dass das nicht immer richtig sein muss erkennt es leider genau so wenig wie oft unsere Politik.

Und die nächste Runde bitte: Nun hat man sich seitens der KEF Kommission, die die Gebührenforderungen der Öffentlich Rechtlichen überprüft, dazu entschieden diese ab nächstem Jahr um 95 Cent anzuheben. Als ob das jetzige Gebührenaufgebot nicht schon viel zu viel ist haut man noch einen drauf. Ich kann es nur immer und immer wieder sagen, die ÖR nehmen durch die Gebühren mehr ein als alle (!!!) privaten Sender durch ihre Werbung, und die können auch gut existieren.

Man sollte sich langsam bei ARD und ZDF überlegen, dass Senderangebot zu straffen und nicht jeden kleinen Spartensender an den Gebührentropf zu hängen. Das Geschrei ist nämlich schon weider groß, dass die 95 Cent bei weitem nicht ausreichen werden. Meine Gehaltserhöhungen (wenn es denn die letzten jahre mal eine gegeben hätte…) langen auch für vieles nicht, besonders nicht für Zwangsabgaben, die wie bei den Raubrittern erhoben werden, weil man sich gegen die auch nicht sonderlich wehren konnte.

Für ein Programmangebot, welches sich immer mehr den Privaten anpasst, braucht man wohl keine immer weiter steigenden Gebühren zu bezahlen, weil man ja die für die Ideen nötigen Leute anscheinend eingespart hat und nur noch abguckt, was sich lohnt und was nicht.

Einfach mal ausmachen die Glotze. Schützt einen nicht vor den GEZ Haien aber schützt das Gehirn vor weitere Verödung und Verdummung…

Ja, na sowas! Das Propagandahorn meines ehemaligen Lieblingshosters ist down, platt, gehackt, mangels Zeit geschlossen, wegen negativer Kritik dicht gemacht… keine Ahnung weswegen, aber zumindest erscheint beim Aufruf der Seite nur:

nepublog.de

Der Blog bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

© by net-publics, 2007

Bedauerlich, aber kein Verlust für die Menschheit. Vielleicht hat man dort nun erkannt, dass man die Zeit lieber den Kunden widmet, als zusätzlich zum Tagesgeschäft noch einen Blog zu führen, den wirklich kein Kunde braucht. Ein Kundenforum ist nützlich, einen Blog, wo sich die Firma selbst beweihräuchert ist so überflüssig wie ein überfüllter Server. Und das kennen wir doch irgendwoher…

Deswegen eine gute und richtige Entscheidung.

… gibt es in Deutschland anscheinend nicht. Zumindest nicht, wenn es nach Ansicht der CDU geht, die CDU, deren Ministerpräsidenten einiger Bundesländer uns, den Bürger, der Musikindustrie mittels Vorratsdatenspeicherung etwas, na sagen wir, näher bringen wollen.

Unterstützung erhielt die Branche bislang von einzelnen unionsregierten Bundesländern. Sie forderten, dass Privatunternehmen bei Internet-Providern erfragen dürften, wer sich hinter einer bestimmten IP-Adresse verberge.

Denn genau diese Partei sperrt sich gegen ein Antikorruptionsgesetz. Man liest in der Tageszeitung,: « Denn in der Unionsfraktion, so hat es deren Führung dem Koalitionspartner mitgeteilt, hält sich die Neigung in Grenzen über ein Antikorruptionsgesetz überhaupt zu diskutieren.« (WeserKurier 19.01.08).

Rund e80 Staaten weltweit, darunter 18 EU Länder haben solch ein Gesetz eingeführt. Nur wir, die alle ihre Bürger überwachen wollen und der Musikindustrie vermutlich noch Tür und Tor öffnen, um sich satt an den gespeicherten Telekommunikationsdaten zu fressen, wir haben so etwas nicht. Warum? Nun, weil unsere (gerade die CDU) Politiker Angst davor haben, man könnte das fälschlicherweise in z. B. Wahlkämpfen nutzen, um einzelne Personen zu diskreditieren. Und nun kommt die Begründung:

»…ein hochrangiger Abgeordneter der CDU räumt ein, er stimme dem Rechtsexperten der Grünen Jerzy Montag zu, dass unter den Kollegen ein großes Misstrauen gegenüber den Staatsanwaltschaften gibt. Die Gefahr der Welle von falschen Vorverdächtigungen durch voreilige Ermittlungsverfahren sei nämlich groß.« Die Strafverfolger hätten in der Vergangenheit »dilletantische« Anträge auf Ausfhebung der Immunität einzelner Politiker gesorgt.

Das ist ja schön, dass unsere CDU den Staatsanwaltschaften misstraut. Aber der Musikindustrie vertraut ihr vor haltlos, oder wie? Und welcher Partei gehört noch mal der Kofferbomber Besitzer der 100.000 Mark Spende an, die nie wirklich aufgeklärt wurde? Und sitzt dieser nicht als Chef der bundeseigenen Sicherheitsbehörden auf einem Ministerstuhl und vergreift sich ein um das andere mal am Grundgesetz? Und dieser Mann will weiter überwachen und den einfachen Bürger den Staatsanwaltschaften aussetzen, denen seine Kollegen so misstrauen? Da kann irgendetwas nicht richtig sein in unserem Land, wenn sich Politiker die Diäten-Taschen vollstopfen und von ihrer Gefolgschaft weiter Einsparungen, verlangen, wenn sie Spenden und Geldern annehmen, aber dafür vom Gesetz nicht zur Verantwortung gezogen werden wollen. Das stinkt förmlich nach eigenem Machterhalt koste es was es wolle.

Wenn unsere Strafverfolger tatsächlich so dilettantisch sein sollen, wie es nach Meinung etlicher Unionspolitiker ist, dann muss ich wahrlich um unseren Rechtsstaat fürchten. Und wer nichts zu verbergen hat, der kann doch so einem Gesetz zustimmen, ohne rot zu werden, oder?

Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung – Internet-Provider warten, die Musikindustrie drängt

Das ist es, was uns noch wirklich gefehlt hat, aber mal weiter im Text…

Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung gilt seit 1. Januar. Danach müssen Telefon- und Internetfirmen Verbindungsdaten sechs Monate speichern. Wie dies funktionieren soll, ist aber noch immer unklar. Die Musikbranche macht hingegen Druck. Sie hat Interesse an den Daten, die eigentlich nur im Kampf gegen den Terror genutzt werden sollten.

Und meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, bis die aufopfernde Lobby arbeit bei der Politik Gehör finden wird. Die MI erkennt weiterhin nicht, dass nicht genug Kohle für Essen und Musik da ist, weswegen die rückläufigen Verkäufe nicht allein der P2P Nutzern und Schwarzkopierern auf den Zettel geschrieben werden dürften.

Vollkommen unklar sei noch, wie die riesigen Datenmengen überhaupt sinnvoll verwaltet werden könnten, sagte ein Sprecher gegenüber tagesschau.de. Dazu würden zurzeit Arbeitsgruppen gebildet. Im Mobilfunkbereich müsse T-Mobile jetzt zusätzlich zu den Verbindungsdaten den Standort der Kunden speichern, auch hierfür gebe es noch keine praktische Umsetzung. Die Kosten für die Vorratsdatenspeicherung belaufen sich für die Telekom den Angaben zufolge allein in diesem Jahr auf zwölf Millionen Euro. Dazu kommen nach bisherigen Schätzungen jährliche Kosten in Höhe von etwa zwei Millionen Euro. 

Das. liebe Mitwähler und Eigentümer abgegeben Stimmen werden wir alle bezahlen dürfen, ob über Steuern oder höhere Telekommunikationsrechnungen.

Auch beim Telekom-Konkurrenten 1&1 wird die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben noch dauern: Ein Firmensprecher sagte auf Anfrage, man werde die eingeräumte Übergangsfrist bis Ende 2008 nutzen. »Da ungeachtet der anhängigen Verfassungsbeschwerde noch keinerlei Rahmenbedingungen – beispielsweise eine technische Richtlinie – feststehen, speichern wir aktuell die Daten unserer Kunden weiterhin ausschließlich zu Zwecken der Rechnungsstellung«, so der Sprecher.

So ist das richtig. Und die Verfassungsbeschwerde wird nicht ohne sein.

Auch das Telekommunikationsunternehmen Hansenet gab gegenüber tagesschau.de an, das neue Gesetz erst Mitte bis Ende des Jahres umzusetzen. Es gebe noch überhaupt keine Vorschriften, wie die Daten künftig an die Ermittler übermittelt werden sollten, sagte ein Sprecher. Unklar sei auch, wie hoch die Entschädigung für die Auskünfte genau sein werden. Bislang sei »wenig geregelt«, hieß es, das Unternehmen fühle sich »recht allein gelassen«.

Macht Euch keine Sorgen, entweder Vater Staat und/ oder der dumme Kunde wird die Rechnung bezahlen.

Während die Vorgaben der Vorratsdatenspeicherung zur Terrorbekämpfung technisch also noch längst nicht umgesetzt werden können, wollen Anwälte der Musikindustrie die Daten – wie von Kritikern seit langem befürchtet – möglichst bald für zivilrechtliche Zwecke nutzen. Laut Gesetz ist die Nutzung nur für »erhebliche« sowie »mittels Telekommunikation begangene« Straftaten erlaubt. Unterstützung erhielt die Branche bislang von einzelnen unionsregierten Bundesländern. Sie forderten, dass Privatunternehmen bei Internet-Providern erfragen dürften, wer sich hinter einer bestimmten IP-Adresse verberge. Musikverlage und Filmkonzerne sollten damit die Möglichkeit bekommen, gezielt gegen Verletzungen ihres Urheberrechts vorzugehen. Laut Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ist dies aber nicht vorgesehen. 

Wenn man keine Terroristen damit fängt, dann muss ich der ganze technische und finanzielle Aufwand doch irgendwie lohnen. Sollte das möglich werden werde ich mich selbstständig machen und auch mal die Daten bei den Providern abfragen von denjenigen, die hier so meine Seite besuchen und eventuell illegal meinen urheberrechtlich geschützten Text kopieren…  :roll:

Die Juristen beklagen, dass bislang kein direkter Zugriff auf die Daten für zivilrechtliche Zwecke vorgesehen ist: »Leider wird zur Abfrage der Adressen der jeweiligen Rechteverletzer nach wie vor ein Umweg über die Strafverfolgungsbehörden erforderlich sein.« Schon jetzt verschaffen sich Anwälte also durch Strafanzeigen Einsicht auf Verbindungsdaten. Künftig könnten die Informationen aus der Vorratsdatenspeicherung, ursprünglich zur Terrorbekämpfung gespeichert, auf diesen Weg ebenfalls zur Musikindustrie wandern.

Und ich beklage, dass man nicht jedem »Deppen« Zugriff auf solche sensible Daten gewähren darf, denn wer stellt fest, ob die gespeicherte IP zur Anfrage auch wirklich diejenige ist, die die Urheberrechtsverletzung begangen hat? Wer prüft? Wer entscheidet? Wie kann man sich dann wehren?

Unterdessen verschob das Bundesverfassungsgericht erneut seine Entscheidung über einen Eilantrag gegen die Vorratsdatenspeicherung. Wie eine Sprecherin des Gerichts mitteilte, sei gerichtsintern noch nicht entschieden, welcher der beiden Senate über den Eilantrag entscheidet. Erster und Zweiter Senat sind offenbar beide der Ansicht, dass sie für die Bearbeitung des Eilantrags zuständig sind. Dutzende Gegner der umstrittenen Regelung hatten zu Silvester den Eilantrag in Karlsruhe eingereicht, um das Gesetz vorläufig zu stoppen. Insgesamt unterstützen rund 30.000 Bürger eine Sammelklage. Auch mehrere Bundestagsabgeordnete hatten sich der Klage angeschlossen.

Och Jungs (und Mädels): Ist doch völlig Wurst, Hauptsache Ihr kommt jetzt mal in die Puschen, um dem Horror ein verdientes Ende zu bereiten.

2008 19 Jan

Scheiß Ausländer…

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… muss sich so mancher denken, wenn er an die brutalen Überfälle in der letzten Zeit auf meist unterlegende Opfer denkt. Scheiß Ausländer denkt sich wohl auch mancher, der den Wahlkampf des hessischen Ministerpräsidenten und brutalst möglichsten Aufklärers Koch verfolgt. Der Mann, der über 1000 Stellen bei Polizeien und Justiz abgebaut haben soll, der schreit nun am lautesten. Nur, wenn das Personal fehlt, wer soll dann all die schönen, scharfen Gesetze vollziehen?

Typisches Politikergequarke also. Eine Sauerei ist es natürlich, wenn Menschen, die ein Gastrecht bei uns genießen, dieses schamlos ausnutzen. Davon haben wir eigentlich schon genug eigene produzierte Probleme, wir benötigen keinen Import. Eine Sauerei ist es weiterhin, wenn dies äußerst mutigen Brutalisten sich immer Opfer aussuchen, die eigentlich so keine Chane haben. Wo bitte bleibt da der Sportsgeist? Sich einfach mal mengen-, alters-, und fitnesmäßig in der gleichen Gruppe getummelt gibt doch erst den richtigen Kick, weil man nie wissen kann, wie es ausgeht. Mal selbst mit ohne Nase, gebrochenem Kiefer, verdrehtem Schultergelenk und zermatschter Fresse im Krankenhaus aufwachen und die ersten, trüben Blicke erheischen die hübsch blonde Krankenschwester, die sich natürlich für wenig Geld aufopfernd um unseren Gast kümmern wird, auch wenn dessen Rechnung eventuell vom Sozialamt bezahlt wird, kein Job, weißt Du?

Dass dies alles auch ein selbstgemachtes Problem unseres Gutmenschentums ist, dürfte klar sein. Moschee hier, alles kein Problem. Christliche Kirche in der Türkei bauen, na, ich weiß nicht. Ob die genau so tolerant wären?

Und unsere z. T. verkorskte Jugend? Die langt eigentlich voll und ganz das wenige staatliche Personal in Atem zu halten. Was muss also getan werden? Mehr Gesetze? Mehr Geld? Eine Naturkatastrophe, die endlich das Geschwür Mensch von diesem Planeten fegt und ihn gesunden lässt? Manchmal glaube ich, dass dies der einzige Weg sein kann, um all dem Scheiß ein Ende zu bereiten.

2008 19 Jan

Insekten und Nokia…

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…Heuschrecken! Schon wieder! Bei uns? Und diesmal soll es die beliebte Firma Nokia sein! Unglaublich? Hm…

Grundsätzlich gesagt, wenn einer von uns Bürgern seine Verträge wechselt (Strom, Gas, Versicherung, Handy…) und dabei so ein richtiges Schnäppchen macht (Router dazu, Handy dazu, Playstation hinterher geworfen…) dann sind wir klug, cool, so ganze Sparschweine schlechthin. Nun macht dies ein Konzern. Dem geht es gut, keine Frage, aber auch nicht jeder Stromkunde muss verhungern, bevor er von seinem gierigen Versorger zu einem günstigeren wechselt. Gut, wenn unsereins dies macht, verlieren nicht tausende Menschen ihren Job. Das ist nun der Nachteil bei einem Konzern, dessen Margen noch nicht groß genug sind und wir in Deutschland ja eh zu teuer produzieren (weswegen wir auch Exportweltmeister sind).

Nun geht es also nach Rumänien. Nicht, dass dort die Belegschaft demnächst von Dracula gefressen wird…, aber auch dort wird man den Aufschwung in Zukunft mit höheren Löhnen bezahlen müssen, auch der Umzug wird Nokia Geld kosten, aber all das muss sich ja unter dem Strich lohnen, weil Nokia es trotzdem durchzieht.  Niedlich dabei ist der Versuch einiger Politiker einen »Handyboykott« ins Leben zu rufen. »Suchen se mir was anderes«, muss es durch die Etagen bellen, wenn eienr unserer Volksvertreter werbewirksam und stimmenheischend nach einem Nachfolgemodell sucht. BenQ vielleicht….?  :roll:

Grundsätzlich: Auch andere Firmen haben hübsche Töchter (Mobiltelefone). Aber weiß denn d er Kunde, was bei denen so abgeht, sollte er sich für ein solche Telefon entscheiden? Nur weil es gerade nicht in den Medien ist? Ich denke nicht. Wir sollten uns loslösen von dem Gedanken, dass die Wirtschaft sich noch wirklich für ihre Kinder, Mitarbeiter interessiert. Sie sind eben das nötige Übel, damit der laden läuft. In der globalisierten Welt findet man genug (arme) Sklaven, die zu Hungerlöhnen Produkte zusammen bauen und der »Geiz ist geil« Kunde dies kaufen wird. Ein Kreislauf, der kein Ende findet.

All der Boykott wird keinen Arbeitsplatz bei uns retten. Das ist traurig. Aber eben wahr.

http://www.pi-news.net/2008/01/wurde-der-gar-nicht-gebrieft-doch/

Unter “Briefen” versteht man gemeinhin ein Instruieren kurz bevor man jemanden live “On Air” nimmt. Man geht also kurz das geplante Gespräch durch, damit es keine bösen Überraschungen gibt, wenn man live drauf ist. Hier hat es fast den Anschein, dass sich Kaymak sozusagen nicht an den erwarteten (vereinbarten?) Text gehalten hat und Mutlu sich darauf hin verwundert an Zypries wendet, da Kaymak schließlich die Argumentation der Gegenseite stärkt. Mutlu hatte ein klare Erwartungshaltung an den jungen Türken und Zypries schien über die Frage von Mutlu nicht allzu sehr verwundert.

Der Flüsterdialog (”Wurde der gar nicht gebrieft?” – “Doch!”) zwischen Zypries und Mutlu – ein unfassbarer Skandal im deutschen Fernsehen und der deutschen Politik! Dokumentiert er doch in bisher einmaliger Weise, mit welchen Methoden linke “demokratische” Gesinnungsmoralisten Meinungsbildung im deutschen Fernsehen betreiben und damit ihre politischen Gegner bekämpfen.

Muss man dazu noch etwas schreiben? Ich denke nicht, Manipulation allerorten. Wir werden verarscht, hinten und vorne und nun erzähl mir noch einer, der Schäuble und seine Sicherheitsfanatiker würden die Angst nicht mit einem politischen Ziel in Deutschland schüren….

Hauptsache die Grenzen öffnen und darauf hoffen, dass schon alles gut wird. Ich warte nur noch auf den Knall bei uns….

2008 11 Jan

Ich und die »Legende«

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Heute Kinotag. was lief neu an? Richtig, I am Legend. Was tut man vorher? Man schaut ins Netz und liest Kritiken. Können einem den Abend versauen (oder auch nicht) oder einen schon mit einer Vorstimmung ins Kino gehen lassen. Okay, ich bin mit einem Vorurteil ins Kino gegangen. Was soll ich sagen? Kein Highlight oder Blockbuster, aber das soll dieser Film auch gar nicht sein, denn wie soll ein großes Kino daraus werden wenn es eigentlich nur um einen Menschen und seinen Hund geht, alleine in einem New Yorker Stadtteil?

Das mach den Film eigentlich aus. Vorweg, die Kreaturen hätte ich auch nicht im Computer erstellt, es sieht tatsächlich so aus, als ob man Animationen aus »Die Mumie« und deren Texturqualität mit rübergezogen hat, weil das Budget nicht mehr hergab. Okay, es sollte auch kein reiner Gruselschocker wie »28 Tage später« werden, denn der war wirklich verdammt fies.

Den Tagesablauf finde ich schon realistisch dargestellt. Essen, Jagens, Sport und den Virus bekämpfen, was soll man sonst tun, wenn man ganz alleine ist? Will Smith verkörpert diesen Menschen hervorragend, nimmt man ihm doch all die Gefühle ab, die ihn während der gut 100 Minuten durchspülen. Trauer, Verwirrtheit, Wut (als es seinen Hund erwischt), Verzweiflung, Enttäuschung. Nein, er ist gerade nicht der coole Held, den Smith sonst verkörpert. Der Hund ist übrigens klasse, schade das er sterben muss….

So hätte man eigentlich eine Serie daraus machen können (nur leider kann man die für den Film gesperrten Blocks wohl kaum so lange frei halten…) , denn die Geschichte hätte mehr her gegeben. Leider bekommt der Film zum Ende hin eine unnötige Beschleunigung die auch noch das Thema Gott etwas zu dick aufgetragen mit einbezieht. Als Smith im Kampf mit den Kreaturen fast verliert und ihn plötzlich eine (auch immune) Frau mit Kind rettet.

Wer also ein lustiges Zombietöten erwartet ist hier definitiv falsch. Wer ein durchaus realistisches Szenario (Viren rotten die Menschheit aus) miterleben möchte, der sollte mal vorbei schauen. Patriotismus kennen wir aus vielen amerikanischen Filme, da wird hier nichts Neues aufgetischt. Aber Smith bietet eine gute Leistung, die Müdigkeit ist ihm förmlich ins (auch er wird älter…) Gesicht geschrieben. Jeder sollte sich selbst fragen, was er tun würde, wäre er an seiner Stelle….

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2008 4 Jan

Ich muss töten – der Film

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Als großer Fan der Hitman Spiele (pfui, ich weiß…  :mrgreen:  ) war ich gespannt auf die filmische Umsetzung des Ganzen. Im Kopf, dass wenige Verfilmungen dem eigentlichen Spiel gerecht werden ging ich auch mit Vorsicht ins Kino. An allen Ecken und Enden darf man lesen, dass Timothy Olyphant nicht der Richtige für die Rolle sei. Nun, genau das dachte ich zu Anfang auch, aber ein wenig hat daran auch das Drehbuch Schuld. Hitman im Spiel ist ein wortkarger, harter, zielgerichteter Killer, der alles dafür tut, um seinen Job zu erledigen und keine Zeugen duldet. Deswegen wird Hitman im Film teils etwas zu sanft gespielt und die angedeutete Liebesgeschichte zwischen ihm und der russischen Nutte (nein, es passiert nichts, auch wenn sie mehrfach nackt über die Leinwand wandelt – vermutlich wollte man den Film damit noch ein wenig aufpolieren…) passt so gar nicht in das Einsiedlertum, was er in den Spielen fristet.

Aber auch die harte Seite kommt zum Zuge, eiskalt werden Gegner aus dem Weg geräumt und da spritz der rote Saft samt Gehirn schon mal meterweit an die Wand.  Die Action ist jetzt keine Neuerfindung in dem Film, aber ständige Verfolgungsjagden mit Massenkarambolagen würde auch nicht zum Hitman passen, der ja eigentlich versucht so unauffällig wie möglich seinen Job zu tun.

Zumindest könnte ein zweiter Teil folgen, den Hitman überlebt natürlich all die Kämpfe. Was mir mit der Zeit gefiel war eigentlich der Schauspieler, der sich die Mühe machte wie Hitman zu gehen und auch figürlich nahe ran kommt. Eine sooo schlechte Besetzung ist Timothy Olyphant also doch nicht, aber am Drehbuch hätte man feilen können, um ihn härter und kompromissloser rüber kommen zu lassen. Aber dann wäre es wohl ein recht stummer Film geworden, an dessen Ende nur einer gestorben wäre: Sein Auftrag.

hitmanposter.jpg


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