Was soll man zu diesem Film schreiben? Die Handlung ist kurz erzählt: Böse und gute Roboter kloppen sich um einen riesigen (?) Energiewürfel auf der Erde.
Waren das noch Zeiten, denn die Transformers als kleine Plastikfiguren kenne ich auch noch sehr gut. Nun sind sie im Kino gelandet und tricktechnisch gesehen werden die Szene immer weniger wo man dran erkennen kann, dass der Computer dort mitgespielt hat. Der Film lässt einem nur wenige Momente zum Durchatmen. Mit Masse gibt es Feuer und Bewegung, es ist immer etwas los. Durch die viele Action kommen die eigentlichen Charaktere der Maschinen leider nur wenig zur Geltung, dafür darf der junge Hauptdarsteller rund seine Freundin etwas mehr am eigenen Image basteln.
Der Film versucht sich nicht ganz ernst zu nehmen ist er doch irgendwo auch eine plakative Werbung für die menschliche Kriegsmaschinerie und zeigt dies in einigen Szene auch deutlich. Unterschiede zur Trickserie sind schon vorhanden. So ist Bumblebee kein Käfer sondern ein brandneuer Chevi. Die Roboter scheinen vernichtbar zu sein, was unlogisch erscheint ist, dass Menschenwaffen dies ebenso beherrschen, obwohl die Technologie der Maschinen unserer Zeit weit voraus ist.
Der Film macht, bei ausgeschaltetem Hirn, eine Menge Spaß, es knallt und rumst an allen Ecken und Enden, leider sind die Kämpfe z. T. wohl der Realität geschuldet und verwischen mit der wackelnden Kamera derart das Bild, dass man die genialen Animationen kaum mitverfolgen kann. Die Freundschaft zwischen den beiden Hauptdarstellern und auch die Familie des Jungen sind gut gespielt. Es gibt Witz und prima Sprüche.
Megatron ist schön fies, Optimus Prime ein Musterschüler des Guten. Der Film riecht am Ende förmlich nach einer weiteren Episode, aber lassen wir uns überraschen. Ich habe mich gut unterhalten, auch mit einem Kinderspielzeug…





Transformers war ja genau in meiner Zeit. Enttäuscht war ich von der Geschichte, die Spezial-Effekte waren wirklich klasse.