Was liest man da letztens in der Zeitung? In einigen Jahren werden über 30 Millionen Euro zuviel (!!!) von den Bürgern an Solidaritätszuschlag bezahlt. Das sagt der Bund der Steuerzahler. Natürlich wird gleich heftig seitens des Finanzministeriums dementiert – zu heftig, wie ich finde. Diese Zwangsabgabe alla GEZ (nur wird damit nicht schlechtes Fernsehen, sondern mittlerweile schlechte Haushalte finanziert) sollte eigentlich einen begrenzten Zeitraum Gültigkeit besitzen, in Zeiten mieser Kassenlage wurde dieser Geldtropf für den Osten natürlich immer weiter von Jahr zu Jahr geschleppt.
Ich bin der Ansicht, dass dieses Geld endlich wieder in die Taschen der Leute gehört, denen es jahrelang abgezogen wurde. Der Osten, so dürfen wir lesen, blutet aus. Nun, wofür benötigt man dort dann all die schönen, neuen Straßen? Für die Pflegedienste etwa? Nein, kein Ossineid auf meiner Seite aber dem deutschen Steuerzahler sollte endlich mal etwas Abgabenerleichertung verschafft werden. Und nur weil Berlin nicht nur als Hauptstadt, sondern auch als Geldvernichtungsmoloch bekannt ist bedeutet dies nicht, dass ich ewig und drei Tage eine Abgabe bezahlen möchte, die vermutlich in etlichen Fällen nur noch als Haushaltsstopfer missbraucht wird.
Es wird Zeit, endlich einen Schlußstrich und den Soli zu ziehen. Jetzt, wo die Steuereinnahmen sprudeln wäre es an der Zeit, dies durchzusetzen und nicht wie Herr Struck aus der SPD meint, erst in vier Jahren mal geschaut wird, ob man denn etwas ändern möchte. Niemanden zwingt Herrn Struck von seinen üppigen Diäten freiwillig etwas zu spenden, ich für meinen Teil habe nach Jahren von Reallohnverlusten nichts zu verschenken.
