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Archives: Juni 2007

2007 30 Jun

Zufall?

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Gordon Brown, Englands neuer Premierminister ist kaum im Amt da werden plötzlich zwei Autobomben gefunden. Zufall?

Nun gilt Herr Brown nicht unbedingt als einer, der die Bürgerrechte seiner Landsleute als besonders schützenswert betrachtet. Geht man jetzt mal davon aus, dass die beiden Autobomben (mit Gas, Benzin und Nägeln präpariert) von Terroristen gebaut und dort abgestellt worden sind, wieso sind sie nicht explodiert? Zufall?

Wenn es sich nicht um solche Klappspaten wie unsere Kofferbomber handelt, dann darf man davon ausgehen, dass Profis ihre Arbeit verstehen und sie entweder noch nicht den richtigen Zeitpunkt für die Zündung hatten oder tatsächlich an beiden Bomben technische oder handwerkliche Defekte auftraten. Gefunden haben soll man die erste Bombe mittels – na? – Zufall, weil herannahende Sanitäter den Gasgeruch wahrgenommen haben sollen. Danach durchkämten Sicherheitsbehörden die Gegend nach weiteren Bomben und wurden – Zufall? – fündig. Der zweite Wagen stand nicht weit vom ersten entfernt und wurde abgeschleppt, da er im Halteverbot stand. So stellen Profis natürlich ihre Bomben hin, total unauffällig.

Nun hofft man auf die über 160 Überwachungskameras, um die Bombendeponierer zu enttarnen.

Fein, das wäre das zum Thema Aufklärung, wie man Kameras auch anders benutzen kann zeigt der Film Stirb langsam 4.0, wo die Gegenseite sich dieser Technik bedient und das gar nicht gut ausgeht für die Sicherheitskräfte….

Aber Zufall ist das schon, dass Brown und die Bomben fast zeitgleich den englischen Bürger serviert werden, oder?

2007 30 Jun

Politik und Internet – zwei Welten prallen aufeinander

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Wie wir wissen, wollen einige Politiker ganz viel Sicherheit in Deutschland. Dazu müssen sie uns was wegnehmen – Freiheit. Das machen sie, weil andere böse Menschen, die zu uns kommen, uns nicht verstehen wollen. Diese bösen Menschen machen Sachen kaputt und tun anderen Menschen weh. Auch Kindern. Viele dieser bösen Sachen werden über das Internet geplant. Damit unsere Polizei das vorher finden kann muss sie auf alle Computer gucken können und wissen, wann Mami und Papi telefoniert haben und mit wem. Auch das Kuchenrezept mit Tante Anna muss überwacht werden. Und weil Politiker immer wissen, wovon sie reden und was sie tun, haben Kinderreporter hier mal einige interviewt….

Wenn einige noch nicht mal wissen, was ein Browser ist…… autsch.  :mrgreen:   :roll:

2007 30 Jun

Stirb langsam, aber stirb

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Ich habe ihn mir angetan, den Grandpa des Actionkinos. Und er war, so wie ich ihn mir vorgestellt habe. Das Gute siegt, wie so immer in dieser Serie und bei den Bösen werden – keine – Gefangenen gemacht. Ein guter Plan, »ich hole meine Tochter da raus und bringe alle um«. Viel mehr gibt es zur Story auch kaum zu sagen, erinnert sie doch etwas an 16 Blocks mit Bruce Willis, aber diesmal eben nur schneller, noch schneller, Die Hard.

Dass der Film zwar voller Action steckt, jedoch nicht so gewalttätig ist wie seine Vorgänger hat ihm bei der deutschen FSK auch nicht geholfen. Leider sind die Actionszenen dann auch recht schnell geschnitten und bei den Hauereien ist das Bild eher auf die Charaktere herangezoomt, so dass man oft die fiese Keile gar nicht so mitbekommt.

Der Film ist schnell, und für denjenigen, der sich unter einem realistischen Strassencop jemanden vorstellt, der nicht Huberschrauberfliegen kann, nicht den Silver Surfer auf einem US Kampfjet mimt, und auch nicht einem total zerschossenen Truck auf einer zusammenbrechenden Strasse nebst abstürzendem Kampfflieger überlebt, der ist in diesem Film falsch. Hier geht es ab und wer als Cop mit einem PKW gezielt einen Hubschrauber vom Himmel holt, der hat in der Fahrschule besonders gut aufgepasst. Aber auch die Gegner stecken so einiges weg, der Fall aus freier Höhe, das Schleudern mit und von einem fahrenden Wagen mit dementsprechenden Aufprall, es wird dem Auge einiges geboten und John McClaine bekommt wieder mal kräftig die Hucke voll. Überhaupt macht er glaubhaft den Eindruck, mit dem Zeitalter nicht mehr ganz Schritt zu halten. Denn schließlich dreht sich das Thema um Computer und professionelles Hacking in Staatsrechner, aber als Motiv dient wieder mal wie so oft: die Rache.

Der Bösewicht bleibt erstaunlich blass und wird sogar von Bruce Willis Filmtochter glatt an die Wand gespielt, wenn sie zeigt, von wem sie abstammt. Da sind die Nebenbösewichte z. T. besser dargestellt. Aber am Ende bekommt jeder, was er sich erwirtschaftet hat.

Was ist nun das Fazit? Der Film macht Laune, aber er stilisiert die Figur des Johne McClaine weit über das Maß hinaus, was sie in den drei Vorgängern bringen musste. Wobei der erste Teil ganz klar der herausragende ist und bleibt und auch noch am glaubwürdigsten rüberkommt. Trotzdem macht der Film Spaß und die mehr als zwei Stunden Spiellänge gehen zügig vorbei denn man will ja auch wissen, wie es endet. Dass McClaine schlauer ist als die ganzen Heimatschutzprofis der USA und mit einem Hacker zusammen die Ganoven dezimiert, sollte man dem Film nachsehen. Bruce zeigt uns, auch mit über 50 haben wir`s drauf…

dh30062007.jpg

Das ist ja ein Zufall: Daten mit den Jahren die Maßnahmen gegen Murat Kurnaz enthalten sind nicht richtig gespeichert worden und nun vernichtet.

Ihr Fraktionskollege Hellmut Königshaus, der für die FDP auch im BND-Untersuchungsausschuss sitzt, stellte fest, es sei merkwürdig, dass das Verschwinden von Daten immer dann bekannt werde, wenn die verschwundenen Daten eine besondere Bedeutung gewönnen. Wenn der Ausschuss etwa im Fall des Bremer Türken Murat Kurnaz Unterlagen angefordert habe, »wurden die entweder nicht vorgelegt, weil sie den Kern des Regierungshandelns betrafen und nicht vorgelegt werden durften, oder weil sie verschwunden sind«, sagte Königshaus im DeutschlandRadio Kultur.

Zufälle gibt es…. tststs.

Da gibt es auch wieder zwei Theorien:

1. Man hat absichtlich die Daten vernichtet, weil dies einen noch größeren Schaden verursachen würde als das Eingestehen des Verlustes

oder

2. Man bescheinigt dem Bürger hiermit, dass man als Behörde zu dämlich ist Daten zu sichern oder Sicherungen zu schützen und richtig aufzubewahren.

Und solche Leute wollen die VDS? Unsere Daten speichern? Onlinedurchsuchungen? Bundestrojaner? Um Gottes Willen, schickt solche Leute sonstwohin aber lasst sie nicht auf unschuldige Bürger los. Wer nach diesem Desaster noch glaubt, dort »oben« gehe es mit rechten Dingen zu, der sollte sich mal langsam den Wecker stellen und aufwachen. Wenn die Daten absichtlich manipuliert worden sind, was kann dann erst unliebsamen Menschen drohen, denen man etwas unterschieben möchte? Und wenn man zu blöd zum Sichern war, ist es genauso schlimm, sollten Datenbestände, die eine Unschuld beweisen würden, plötzlich nicht mehr auffindbar sein.

Der Haufen Datenamateure in den Behörden sorgt bei mir für eine gruselige Gänsehaut sondergleichen.

2007 27 Jun

Terroristen, überall Terroristen….

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… glaubt man, wenn man so die Medien der Woche verfolgt. Da ist man neben den USA nun bereits genauso gefährdet und im Visier der von Gott Fehlgeleiteten wie der große Bruder selbst. Und warum? Nun, dazu gibt es meiner Ansicht nach zwei Theorien:

1. Weil wir Deutschen in Ländern rumfuhrwerken, in denen wir nichts zu suchen haben und aus deren Problemen man sich besser raushalten sollte

oder

2.  Schäuble und seine datengeilen Sicherheitsbehörden endlich mit Druck ihren Überwachungsstaat komplettieren möchten und dazu eben ein wenig, nun sagen wir Untersützung benötigen. Dazu gibt es ein nettes Video der Gotteskrieger, die in einer mir unverständlichen Sprache von sich geben soll, dass Deutschland mit zu den Anschlagszielen Nr. 1 gehört.

Aha. Naja, ich weiß nicht wie weit ich einem Menschen trauen soll, der so ein löchriges Gedächtnis bei der 100.000 Mark Spende hat…. ich könnte mich an so etwas bestimmt erinnern.

Jetzt kann sich jeder die Theorie rausnehmen, die ihm am besten schmeckt. Fakt ist: Wir werden, sollte dem so sein, keine Anschläge von Profis verhindern können, nicht mit Onlinedurchsuchungen, biometrischen Daten in unseren Pässen, Kameras im Schlafzimmer und durchgehender Telefonüberwachung und Speicherung aller Kommunikationsdaten. Man wird es besser aufklären können, aber mehr nicht. Und was interessiert die Aufklärung einen Selbstmordattentäter? Vermutlich genauso viel wie unser StGB.

Huch, was muss ich da auf Heise online lesen?

Klaus Jansen, Bundesvorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter (BDK), sieht derzeit die straf- und zivilrechtliche Verfolgung von Computerkriminalität nicht sichergestellt. »Die Polizei ist im Internet eigentlich nicht unterwegs«, erklärte der Kripo-Vertreter am heutigen Mittwoch auf der Konferenz (PDF-Datei) »Bürgernahe Sicherheitskommunikation« des Deutschen Städte- und Gemeindebunds und der Alcatel-Lucent-Stiftung für Kommunikationsforschung. Dem ständen dreistellige Zuwachsraten im Bereich Computerkriminalität gegenüber. Da müsse man sich fragen: »Wie kompetent sind wir als Kriminalpolizei?« Fakt sei, dass der Tatort im Internet schnell unwiederbringlich verloren gehen könne und eine Spurensicherung schwieriger werde.

Ist das nun eine Finte, damit alle diejenigen, die sich bisher abgeschreckt fühlen, so richtig böse Dinge mit ihrem PC anstellen und Schäuble dann erst recht sagen kann: Die müssen alle volltotalüberwacht werden? Oder ist das etwa die Totalaufgabe unserer Sicherheitsbehörden? Dann frage ich mich, wie die sich durch Terrybytes von Vorratsdaten wühlen wollen, wenn man dort technisch, personell und knowhowmäßig nicht mit den Tätern mithalten kann. Die Frage ist weiter, können die Behörden da überhaupt mithalten, oder wird man nicht eher immer hinterher rennen? Wohlgemerkt, es arbeiten nicht nur Dummerchen bei der Polizei, aber wer richtig was auf der Pfanne hat kann eben mittlerweile in der IT-Branche wieder gutes Geld verdienen.

Er beklagte konkret, dass die BDK-Webseite just am Karfreitag, der dieses Jahr auf den 13. April fiel, »mit einem maßgeschneiderten Trojaner gehackt worden ist«. Dabei habe es sich »um eine relativ gut gesicherte Anwendung« gehandelt, da der Administrator auch bereits ein Polizeinetz mit aufgebaut habe.

Ähm, jetzt bin ich fast gewillt dass mit den Dummerchen anders zu schreiben… :mrgreen:

Müssen wir uns also keine Sorgen machen oder erst recht, weil wenn nicht mal Behörden ihre Technik schützen können, wie sollen dann die ganzen Vorratsdaten bei den Providern sicher sein vor fremden Zugriff?

Ich für meinen Teil mache mir Sorgen, große Sorgen sogar….

2007 6 Jun

Der Troll

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Da ist er wieder. Ohne Grund und manchmal mit viel Heiterkeit oder purem Stumpfsinn bringt er durch sein Dasein, seine Schrift und seinen Ausdruck Probleme und Schwierigkeiten mit. Leider bleibt es nicht beim harmlosen Streich, nein, er macht weiter. Wie ein Pilz aus dem Boden wächst er, lässt sich mit guten und auch bösen Worten nie belehren und geht weiter seinen verdorbenen Weg. Meistens glaubt er an das, was er von sich gibt, lässt auch bei besserem Wissen und Begründen nicht von ab und nervt mehr, als es ein Zahnarztbohrer je tun könnte.

Überall scheint er zu sein, keine Gefahr zu wittern, keinen Rat anzunehmen. Auch setzt man ihn mal vor die Tür, dort wo er allein in der Dunkelheit kauert, kommt er irgendwann zurück. Es muss nicht immer derselbe Troll sein, nein, seine Rolle kann jederzeit an jemand anderen vergeben werde, infiziert, vererbt, genetisch quasi.

Er giert nach der Reaktion, braucht das als Droge um auf seinem sinnentleerten Weg und ohne Sieg und ohne Ende ins digitale Nichts zu reisen. Es gibt Trolle, die merken und wissen was sie tun, das sind böse Trolle. Die anderen sind arme Irrlichter, im Geiste umnachtet, allein und häßlich. Das sind die traurigen Trolle, die nach Annerkennung und nach Liebe suchen, sie aber nie finden werden weil sie sich eben wie Trolle benehmen.

In ihnen schlummert die Sabotage und die Wut, sie wissen wenig aber das, was sie wissen setzen sie gemein und hinterhältig ein. Leider können sie sich gut tarnen da sie nicht immer schnell erkannt werden und viel negative Energie in sich aufsaugen können.

Gegen Trolle hilft aber ein Mittel, was sie hassen und fürchten wie der Teufel das Weihwasser: Das Killfile. Dorthin werden sie nämlich geschickt, wenn sie erkannt werden und nicht auf guten Rat hören wollen. Mit einem satten *Plonk* verschwinden sie im Nirvana ohne dass sie etwas dagegen tun können.

Ganz wichtig ist aber für alle anderen:

          —————————————
                         /|  /|  |                          |
                         ||__||  |       Trolle bitte       |
                        /   O O__           nicht          |
                       /                   füttern!        |
                      /                                   |
                     /   _          ———————————
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Danke.

2007 5 Jun

Proteste gegen weiteren Ausbau der TK-Überwachung

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Auf Heise online darf man lesen, dass weiterhin seitens der Bürgerrechtler versucht wird, die fast sicher kommende Vorratsdatenspeicherung aller Kommunikationsdaten mit Argumenten zu verhindern.

Die Empfehlungen der Innen- und Rechtspolitiker für die Bundesratssitzung am Freitag dieser Woche gehen noch weit darüber hinaus. So soll etwa die geplante Aufbewahrungsdauer der Daten auf ein Jahr verdoppelt werden. Zudem ist neben einer Ausweitung der Zugriffsmöglichkeiten für die Strafverfolger auf die Datenhalden vorgesehen, dass auch die Musik- und Filmindustrie das Internet-Nutzungsverhalten durchleuchten darf. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sieht in der »Totalprotokollierung« insgesamt dagegen einen »inakzeptablen« und mit der Verfassung nicht zu vereinbarenden »Anschlag auf freie Kommunikation, freie Meinungsäußerung, Berufsgeheimnisse und Pressefreiheit in Deutschland«.

Wenn demnächst schon die MI in meinen IP-Daten stochern darf, warum soll ich als Bürger nicht auch in deren Daten suchen dürfen? Oder haben die mehr Rechte als Privatunternehmen wie ich als Privatmensch? Eventuell kommt ja so der ein oder andere Skandall ans Licht. Auch über unsere Politiker und deren Gewohnheiten wüsste ich gerne mehr. Der gläserne Abgeordnete ist mein Wunsch, sein Einkommen, seine Vorlieben, Familie, Krankheiten, sexuellen Gelüste… her damit. Denn ich habe so den Eindruck, die haben etwas zu verbergen, und das darf in diesem Land nicht sein!

433 verletzte Polizisten, 33 davon schwer, ca. 125 Festnahmen, 520 verletzte Demonstranten…. das Ergebnis eines Nachmittags der anlaufenden Proteste gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm.

Wahnsinn. Wo geht der Zug hin, frage ich mich angesichts dieser gewaltätigen Auswüchse. Was entläd sich dort? Der Frust gegen die Politik, oder einfach nur die gewaltätige Jugend, wie sie imme rseitens der Medien propagiert wird? Was lief schief? Gut, 433 verletzte Beamte hört sich viel an, kann von einer »Kleinigkeit« hin bis zum zitierten offenen Bruch gehen, aber trotzdem ein ungutes Zeichen für die kommenden Tage. Das sich die Herren und Dame(n) Regierenden hinter einem hohen Schutzzaun verbarrikadieren und die Polizisten ihre Haut für diesen Gipfel zu Markte tragen dürfen ist eine Frechheit an sich. Die hätten bestimmt besseres zu tun.

Ich hoffe, dass die nächsten Tage friedlicher ablaufen, wobei ich leider eher ein schlechtes Gefühl habe. Chaoten reisen an, nicht um ihre Politik zu diskutieren, sondern um sich zu Prügeln. Mehr können die leider nicht. Schlecht für uns alle, denn Schäubles Sicherheitspläne lassen sich angesichts solcher Bilder noch leichter umsetzen.

Edit: Medien muss man nicht immer blind vertrauen, wie man auch hier nachlesen kann. Man sollte alles kritisch hinterfragen und mehrere Quellen vergleichen. Taktik und TikTak von beiden Seiten, das sollte jedem Leser klar sein! 

Die Öffentlichen Rechtlichen Sendeanstalten fordern eine Gebühranhebung von insgesamt 8,5 % und stellen das als Inflationausgleich über die Jahre da…

Hm, müsste ich glatt mal sehen, was ich meinem Arbeitgeber bei angenommenen 2% Inflation über diesen Zeitraum in Rechnung stellen müsste… Das hätte vermutlich eine von zwei Reaktionen zur Folge: Einen langanhaltenden Lachkrampf und dann einen Tritt in den Allerwertesten oder das gleiche ohne Lachkrampf….

Also was wollen die eigentlich? Und wieviel Geld benötigt man dort noch, so neben Zwangsgebühren und Werbeeinahmen, wo sich doch die Privaten ausschließlich mit Werbung »über Wasser halten müssen« (was man deren Programmangebot noch deutlicher ansieht, wie den ÖR – aber, so weit ist man vom Privatniveau nicht mehr entfernt, bei wesentliche mehr Geld in der Tasche).

Was ich auch gut finde ist:

Das ZDF sprach von einer »moderaten Bedarfsanmeldung« bei der Gebührenkommission. Man habe die Kostensteigerungen der Branche damit »deutlich unterschritten«.

Viele Arbeitnehmer in diesem Land sind weit davon entfernt »moderat« mehr in der Tasche zu haben, was glaubt man bei den ÖR, was dieser von denen verlangt, was er nicht selbst von Politik und Arbeitgebern seit Jahren vorgebetet bekommt? Genau, den Gürtel mal enger zu schnallen.

Aber wer mehr wissen möchte:

http://powerforen.de/forum/showthread.php?t=162071#

http://www.rundfunkgebuehrenzahler.de/wordpress/?page_id=46


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