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Archives: Dezember 2006

Ich denke, das wird in vielen Blogs jetzt Gang und Gäbe sein – die guten Weihnachtswünsche und der Rutsch ins neue Jahr. So will ich mich dem anschließen und allen »da draußen« ein gesundes, frohes und friedliches Weihnachtsfest wünschen, und ein glückliches neues Jahr, mit vielleicht ein wenig der Besinnlichkeit, die wir zu Weihnachten jetzt in uns haben.

Weg von Krieg, Konsum, Ärger, Hass, Wut, Enttäuschung, sich messen, besser sein, Egoistentum und und und. Freut Euch einfach über Eure Gesundheit, das, was Ihr habt und Eure Liebsten. Das Leben baut einem Baustellen genug, so sollte man seine eigenen im Griff haben und nicht weitere Felder erschließen, ohne die jetzigen abgearbeitet zu haben.

Geiz mag geil sein, doch zählen nur unsere Gefühle, unsere Einzigartigkeit. Leben wir jetzt und hier, denn keiner weiß, was morgen ist.

Bewart Euch ein wenig der Ruhe, die man jetzt so schön genießen kann. Ich wünsche es Euch.

2006 21 Dez

Besuch von Yamamoto

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Heute mal wieder in meinen Statistiken gewälzt, wer denn wieder von wo denn wieder mal wieder bei mir wieder vorbei geschaut hat. Herr H. immer gerne gesehen, war nicht dabei. Auch nicht traurig drüber.

Da kam dann der Link vom Yamamoto Blog. Hm? Wer? Keine Ahnung… . Schau man bei Wikipedia vorbei und gibt den Namen ein, da erscheinen die verschiedensten Ergebnisse.

Auch nicht. Also den Browser unter den Arme geklemmt und mal persönlich vorbei geschaut. Tatsächlich gibt sich der dortige Autor als »Stephan Yamamoto« aus. Keine Ahnung, ob dies nicht eher ein Künstlername sein soll, fand ich es doch schön, mich im Linkbereich unter den Blogs, »die bewegen wollen« wieder zu finden. Danke. Vielen Dank, an jemanden, der sich anscheinend noch mehr für die japanische Kultur interessiert, wie meiner einer!!!

2006 21 Dez

Meine Name ist Bond….

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Was wurde über den neuen Darsteller des aktuellen Bond Films nicht schon alles gelästert…. ich kann nach dem Film eigentlich nur sagen, dass er mich sehr an Steve McQueen erinnert und ich diesen Stil sehr mag.

Ein guter Bond, das muss man gleich sagen, ein anderer Bond zwar, aber gut. Auch wenn der erste Teil des Films eher an eine Aneinanderreihung von Actionsequenzen erinnert und die eigentliche Handlung erst beim Zocken im Casino Royal beginnt, so macht es Spaß, dem neuen Mann beim britischen Geheimdienst bei der Arbeit zuzuschauen. Einige Szenen sind enthalten, wo ich doch mal stark an der Altersfreigabe ab 12 Jahre zweifle, obwohl der Film zwar hart, jedoch nicht übermäßig brutal daher kommt.

Dass Bond seine Gefühle fast schon per Knopfdruck umschalten kann, obwohl man ihm richtige Gefühle kaum zutraut, er sogar sterben muss und fies gefoltert wird (aua, sag ich nur), aber wie Phönix aus der Asche seinen Gegnern zeigt, wo der Hammer hängt, ist mal wieder typisch übertrieben aber geschmacklich ansehnlich kredenzt.

Am Ende siegt wieder mal die Gerechtigkeit, wenn auch übel mitgenommen in den Zwischenkämpfen, so doch feinst rausgeputzt zum letzten Besuch beim Verräter. Gute Reise, Übeltäter….
Ich kann nicht nur jedem Bondfan diesen Film empfehlen, auch diejenigen, die bisher eher die Nase gerümpft haben sollten mal ein Auge riskieren.

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Laut einem Bericht von Heise online hat Die Mülheimer Autorin Bettina W. (Twister) Verfassungsbeschwerde gegen die Onlinedurchsuchung von Computern seitens der NRW Sicherheitsbehörden angekündigt.

»Der BGH hat vor kurzem erst geurteilt, dass die sogenannten Online-Durchsuchungen nicht zulässig sind«, schreibt Twister. »Es war klar, dass nun eine Gesetzesgrundlage nachgeschoben wird, wobei NRW hier die Vorreiterrolle übernimmt.« Zehn weitere Länder wollten ebenfalls ihre Verfassungsschutzgesetze verändern, auch sei eine Änderung auf Bundesebene ist geplant, so dass »Online-Durchsuchungen« bundesweit zulässig würden

Also, sollte ich hier mal totalen Unsinn schreiben, sich jemand angegriffen fühlen oder sonstiger Quatsch auftauchen – ich bin unschuldig, meine Feder wird vom Verfassungsschutz geführt….

Der Terrorangst – Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Der Bundesinnenminister, Wolfgang Schäuble, hat ein Projekt in Gang gebracht, in dem die technischen Vorraussetzungen für einen Zugriff seitens der Sicherheitsbehörden auf Rechner verdächtiger Personen erfolgen soll.

Dieses Projekt wird mit 132 Millionen Euro finanziert. Keine Ahnung, was an der Programmierung eines, nennen wir es einfach mal Trojaners, so teuer sein soll, aber die »Hackerexperten« des BKA und des BSI werden es sicherlich wissen. 30 Millionen alleine soll ja die Hardware kosten…

In dem ausgearbeiteten Programm, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, erklärt das Innenministerium, ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Terror sei die Fähigkeit, PCs durchsuchen zu können, ohne tatsächlich am Standort des Gerätes zu sein. Das sei »personell und technisch äußerst aufwendig«. Diese Maßnahmen sollen dann möglich sein, wenn ein konkreter Tatverdacht vorliegt und ein Richter zugestimmt hat. Für einen regulären Einsatz brauche man »erhebliche Ressourcen«. Offenbar habe das Innenministerium ein »flächendeckendes PC-Screening vor«, moniert der FDP-Haushaltsexperte Jürgen Koppelin laut der Tageszeitung. Dafür gebe es keine Rechtsgrundlage.

Ohne rechtliche Grundlage und was fehlt noch? Genau, man muss nämlich alle Hersteller von Antiviren- und Personal Firewall – Software mit ins Boot holen. Alle! Auch die ausländischen, die aber damit werben könnten, gerade die deutschen BKA Trojaner zu enttarnen. Auch sonstige Software zur Entdeckung von Rootkits und ähnliche Sicherheitsprogramme, die Verbindungen und gestartete Aplikationen unter die Lupe nimmt. Stelle ich mir z. B. bei freier Software etwas schwierig vor.

Ausserdem dürfte nach Entdeckung des ersten Behördentrojaners dieser bestimmt von Experten auseinander genommen werden, um Gegenmaßnahmen einzuläuten. Dass man mit solchen Methoden mit Masse nur DAUs trifft, dürfte klar sein.

Man darf in diesem Spiel nicht vergessen, dass die »andere Seite« nicht schläft und nach einiger Zeit diese Software irgendwo gefunden werden wird. Hauptsache wir haben dann wieder Millionen im dreistelligen Bereich durch den Äther geblasen obwohl das Geld bestimmt in Projekten wie Bildung und Jugendarbeitslosigkeit besser investiert wäre.

2006 1 Dez

Ich baue mir einen RFID-Finder

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Wer in Zukunft nicht möchte, dass sich folgendes, nicht mehr allzu utopisches Szenario mit einem selbst abspielt…

Die Kundin betritt die Boutique. Die Verkäuferin schielt unauffällig auf den Monitor neben der Kasse. Ah, Frau Meier war schon lange nicht mehr bei uns. Beim Durchlaufen der Eingangstür gibt die Kundenkarte in der Handtasche bereitwillig die Identität an den RFID-Leser preis. Und bei ihren letzten Besuchen hat sie gar nichts gekauft. Die Datenbank erinnert sich an jedes Betreten des Ladens. Na so was, T-Shirt und Unterhemd kommen von der Konkurrenz! Da sollte ich wohl mal auf unser Angebot hinweisen. Auch in den Kleidungsstücken befinden sich RFID-Etiketten. Diese werden zwar eigentlich nach dem Verkauf nicht mehr benötigt, aber wenn sie schon mal da sind und ihre weltweit einmalige Nummer bereitwillig preisgeben …

… der muss etwas dagegen tun. Heise online hat sich da mal mit einer Bauanleitung eines RFID-Etiketten-Aufspürers beschäftigt und bietet diese für den Nachbau der Platine an. Mit guten zehn Euro ist man dabei. Also Lötkolben raus und ran an die Suche, vielleicht funkt Deine Wäsche ja schon….


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