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Archives: September 2006

2006 24 Sep

Fiktion und Realität

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Ein Hoster stellt sich vor. Macht ein wenig Werbung. Sucht nach Kunden. Beantwortet Fragen. Wirbt weiter. Auch mal mit komischen Topics. Erschreckt auch mal den Kunden. Macht ein wenig auf dicke Hose. Und wirbt weiter. Mal wieder mit neuem Angebot. Auch mal ganz, ganz günstig. Auch zu Weihnachten ist er da. Gab`s die nicht schon mal? Eine Farbe für Support und Leistung. Und freuen tut er sich ebenfalls. Support mal nicht exklusive. Zuverlässig ist man auch. Man ist renommiert. Was kostet es ohne? Braucht man zum Hosten eine Farbe? Man ist einfach nur gut.

Und womit verdient man das?

2006 23 Sep

Neuer Spamschutz

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Auf der Suche nach einem besseren Spamschutz habe ich nun eine neue Variante verbaut, in der ein User eine einfache mathematische Rechnung vollziehen und richtig eintragen muss.

Das letzte Plugin hatte zur Folge, dass wenn man die falsche Summe eintrug auch gleich der gesamte geschriebene Text futsch war. Hart aber herzlich, jedoch leider wenig Userfreundlich und es sorgte schon für Verdruß.

An einer nochmals verbesserten Version wird hier gearbeitet.

Weiterhin habe ich eine neue Seite eingefügt, wo ich verschiedenen Plugins verlinke.

2006 23 Sep

Professioneller Kundensupport?

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Netpublics hat sich zu den Ausfällen bei Webhostlist zu Wort gemeldet. Aber was mich (wieder mal) entsetzt ist z. T. die Wortwahl, mit der argumentiert wird.

Hier kam kein Einschreiben an, demzufolge hab ich keins zurueckgehen lassen.
Das sachliche Argument Sauladen kann ich also nur unterstuetzen, allerdings muss damit die Post oder der Absender gemeint sein….

Wir haben keine hauptamtliche Telefonistin, und einen dringend gebrauchten Techniker fuer Telefonseelsorge abzustellen, war nicht moeglich…

Zumindest gibt man die Probleme zu. Doch der Eindruck, dass dort wenig Personal arbeitet, bleibt bestehen. Keine »Telefonistin« und krankheitsbedingte Ausfälle (wieviele denn auf einmal?) untermauern dies.

Natürlich kann man nichts für ausfallende Technik, jedoch sollte Manpower und auch Backupssysteme bei einem professionellen Hoster so vorhanden sein, dass Schäden schnell behoben werden können. Wenn man überlegt, dass der Thread bei Webhostlist am 27.08.2006 erstellt wurde…..

Und das Kunden sauer sind und sich emotional äußern, damit sollte ein professioneller Support umgehen können. Denn Ärger kann es immer mal geben.

2006 22 Sep

Is`denn heut`scho`Weihnachten?

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Es ist Mitte September. Es ist 26 Grad warm und sonnig. Es reicht nach Sommerluft und der Kühlschrank ist leer. Man geht zum örtlichen A-Punktmarkt. Drinnen ist es herrlich kühl. Man schlendert durch die Regale und nimmt, was man braucht. Man biegt um die Ecke und dort steht er, grinst einen an, fast zynisch erscheint die Freundlichkeit. Der Typ mit dem agressiv roten Mantel…

Man traut seinen Augen nicht: Es ist noch Monate hin, es ist eher Sommer als Herbst und was lacht einen meterweise an? Die Schokoweihnachtskollektion! Unglaublich! Wenn man jetzt schon anfängt zu futtern, hängt einem das Süßzeug spätestens im November aus dem Hals raus.

Kommt das nun immer früher? Oder kommt nur mir das so vor? Muss das denn sein? Was meint Ihr?

2006 22 Sep

Neues Gesicht

Filed under: Eigene Projekte | RSS 2.0 | TB | 2 Comments

Nein, so hässlich bin ich nun auch wieder nicht. Aber wer öfters vorbei schaut hat bemerkt, dass ich mir ein neues Theme zugelegt habe.

Ich finde es interessant. Leider sind nicht alle Themes kompatibel zum meinem Blog, weswegen die Suche etwas gedauert hat.
Leider muss ich immer wieder feststellen, dass die Themes im Firefox besser aussehen und funktionieren, als im IE. Das finde ich schade, kann es leider aber nicht ändern.

2006 21 Sep

Hacken verboten

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Das Strafrecht sah ja bisher eher Sanktionen gegen Leute vor, die Computer im größeren Stil sabotieren. Nun soll auch hier die »Lücke« geschlossen werden, und es dem »Kleinsthacker« an den digitalen Kragen gehen. Im Vorwege der totalen Überwachung (Vorratsdatenspeicherung) wird da wohl eine Welle von Ermittlungsverfahren auf die Behörden zukommen, die neben den P2P Netzwerken vermutlich in Zukunft in Arbeit ertrinken werden. Muss eben das »wichtige« liegen bleiben.

Auf Heise online findet man dazu einen Artikel.

Mit einer deutlichen Verschärfung des Strafrechts will die Regierung den »Schutz vor Hackern, Datenklau und Computersabotage« verbessern. Eine heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesänderung stellt klar, dass »Hacking« strafbar ist. Gemeint ist damit das »Knacken« von Computersicherheitssystemen, wie es in einer Mitteilung des Bundesministeriums der Justiz heißt.

Ein Auge darf man auch auf das werfen:

Sanktioniert wird insbesondere das Herstellen, Überlassen, Verbreiten oder Verschaffen von »Hacker-Tools«, die darauf angelegt sind, illegalen Zwecken zu dienen (§ 202c StGB neu).

Leider sind dazu sogennannte »Hackertools« immer geeignet, würde auch sonst keinen Sinn machen, mit einem stumpfen Messer den Versuch zu starten, etwas zu schneiden. Will heißen, wer seine Systeme auf Sicherherheit testen möchte muss eben auf diese Tools zurück greifen. Sicherheitslücken kommen immer wieder vor und um bösen Menschen vorzugreifen ist es eben sinnvoll, diese Programme zu nutzen. Admins macht man es hierzulande wirklich schwer.

Schwachsinnig ist es deswegen, weil die meistens Tools eh aus dem Ausland kommen und aus dem Web geladen werden können. Oder erwartet uns nach der Totalüberwachung etwa auch die Totalzensur?

Langsam frage ich mich, ob die momentane Regierung wirklich keine anderen Sorgen hat und wie man dort so seine Sicherheitssysteme testet. Hoffentlich nicht mit Leuten von Drittfirmen, die eventuell ein »Hacker-Tool« benutzen….

2006 21 Sep

Testen die das eigentlich selbst?

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Heute morgen schon wieder: Ich durstig von der Nacht an den Kühlschrank und den Tetrapack mit der Milch heraus geholt. Den Verschluß aufgeschraubt (neues System) und………. daneben geplört.

Wie so oft, ob alt oder neu, sind die in die Tetrapacks eingebrachten Verschlüsse nicht den Namen wert, den sie tragen. Kaum ist es möglich, ohne mal etwas daneben zu kippen sein Glas mit dem Getränk zu füllen. Oder aber das Öffnen sorgt für einen Schwung Feuchtigkeit auf dem Küchentisch, weil der Klebeverschluß so fest sitzt, dass man ihn nur mit Krafteinsatz zum Öffnen bewegen kann.

Was soll das? Haben die Erfinder dieser Methoden eigentlich schon mal selbst, ausser am Reissbrett, ihre Erfindungen am eigenen Leib getestet? Wer einen Schwall Saft oder Milch neben das Glas schütten möchte oder den Tetrapack wie eine Zahnpastatube quetschen muss, weil das Getränk nur tröpfelt, statt zu fließen, fühlt sich schon ein wenig verarscht von der Industrie.

Und ja, übrigens, wie in der Werbung habe ich es auch noch nie geschafft einen Yoghurtbecher ohne ihn mit der anderen Hand festzuhalten einfach so zu öffnen. Woher die wohl diese Idee haben…..

2006 21 Sep

Alte Ermittlungsmethoden scheinen auszureichen

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Wie man auf Spiegel online nachlesen darf, hat man ja mittlerweile den Lastwagenfahrer, der mehrere Frauen ermordet hat, gefasst und er ist geständig.

Das Interessante dabei ist, dass man ihn nicht mit Überwachungsmethoden, wie der gerne geforderten Mautdatenauswertung, ermittelt hat, sondern mit einer Methode, die es schon lange gibt:

Auf die Spur des Mannes waren die Ermittler der Dillenburger Sonderkommission »Eisern« mit Hilfe eines Phantombildes aus dem Jahr 2004 gekommen, das zu Wochenbeginn erstmals in der westhessischen Lokalpresse veröffentlicht worden war. Daraufhin gingen unabhängig voneinander drei Hinweise aus der Bevölkerung auf den später in seiner Wohnung Festgenommenen ein.

Geht doch. Und immer wieder kommen unsere Ermittler mit herkömmlichen Fahndungsarbeit zum Ziel. Wieso müssen wir dann noch mehr teure Überwachung haben, die eh mit Masse nur Datenmüll produziert?

2006 21 Sep

Autoherstellerratetest

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Es war mal wieder an der Zeit, dass ich meinen Wagen in eine Fachwerkstatt bringen musste, weil mein freier Schrauber zwei Probleme nicht beseitigen konnte. Das wird ja immer schlimmer, weil man die Autos heute so baut, das man möglichst nicht mal mehr die Glühbirne wechseln kann und mal eben 50 Tacken berappt für einen Service, der gar nicht nötig wäre.

Leider stellte sich die Reparatur als etwas umfangreicher heraus und als ich zum Schluß die Rechnung bekam, musste ich mich fast übergeben: Was man dort mittlerweile an Stundenlohn verlangt ist die Krone aller Frechheiten, die ich so in meinem Leben kennen lernen durfte. Knappe 75 Taler sind schon ein Hammer, für den eine alte Frau lange stricken muss. Da kommt man als normaler Arbeitnehmer nicht mehr hinterher. Alleine die Berechnung, wie lange ich für eine Arbeitsstunde meiner Werkstatt selbst dienen muss, lässt einen schwummrig vor Augen werden.

Und als Krönung obendrauf kam ich mir vor, wie in einer Behörde, wobei man sich dort mittlerweile um Freundlichkeit bemüht, man mich hier aber, als ich freundlich grüßend den Serviceschalter betrat, nicht mal mit dem Arxxx anschaute, geschweige denn zurück grüßte.

An meiner körperlichen Statur durfte es nicht liegen, als die beiden Mitarbeiter einfach ihre Tätigkeiten fortsetzten, als ob ich Luft wäre. Zehn Minuten wie ein Bittsteller vor dem Tresen zu warten ist schon recht kühn von einem Laden, der mit Service wirbt und mittlerweile auch in einer finanziellen Krise steckt. Wer viel Geld für wenig Freundlichkeit nimmt, muss sich die Frage gefallen lassen, warum der Kunde eigentlich wieder kommen sollte. Die Qualität kann es nicht sein, denn die freien Schrauber sind keinen Deut schlechter.

Diese Wartezeiten durfte ich bei jedem (ich musste leider mehrmals dort vorbei schauen) Besuch in diesem Geschäft genießen, genauso wie die Freundlichkeit der Mitarbeiter.
Der unangemeldete und von mir nicht erwünschte Anruf der Firma nach Abwicklung der Reparatur, ob denn alles gut gelaufen sei und ich etwa Kritik und Verbesserungsvorschläge hätte und mich zurückmelden könne, habe ich stumpf auf meinem AB verhungern lassen….

2006 21 Sep

Internet-PC Gebühr führt zu Streit

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Zu Recht, muss man meinen. In der heutigen Zeitung findet sich wieder ein Artikel zum Thema. Interessant dabei ist, dass man wohl schon die zukünftigen Einnahmen in seine Budgets verplant hat. Das wäre ja ungefähr so, als ob ich meine zukünftigen Lohnerhöhungen in meine Immobilienfinanzierung einrechnen würde….

Selten so einen Unsinn gelesen. »Man könne auf das Geld nicht verzichten«. Komisch, denn gerade die Öffentlich-Rechtlichen nehmen alleine mit den Gebühren mehr ein, als die gesamten Privaten mit ihrer Werbung, und die kommt bei ARD&ZDF noch obendrauf. Wer mit soviel Geld nicht auskommt und auf der Suche nach einer jüngeren Klientel das Programm der Privaten z. T. auch noch abkupfert, muss sich die Frage gefallen lassen, wieso man mehr Geld für weniger eigene Ideen und Qualität benötigt.

Da ist doch was faul im Lande. Zwar werden die nunmehr anfallenden Gebühren von 5,52 (Radiogebühr) nicht unbedingt als Einzelsumme den Selbstständigen in den Ruin treiben, aber es ist wie bei so vielen Gebühren die Gesamtsumme, die weh tut. Und besonders dann, wenn man die beliebte Begründung seitens der GEZ& Co anbringt, man halte ja »ein Empfangsgerät bereit«. Ob man es nutzt, ist denen völlig Schnuppe.

Ich bin klar dafür, dass man das System so umstellen müsste, dass nur der zahlt der es auch nutzt. Das lässt sich heutzutage mit technischen Mitteln einfach bewerkstelligen.

Und zu guter letzte: »Am Grundsatz der Gebührenpflicht dürfe jedenfalls nicht gerüttelt werden, sonst könne man den Laden zumachen.« Ja, wieso denn eigentlich nicht? Alle anderen Haushalte müssen auch mit immer weniger Geld auskommen und zusehen, wie sie ihren Lebensunterhalt finanzieren. Dichtmachen muss man da gar nichts aber eventuell mal darüber nachdenken, ob eine Zwangsgebühr überhaupt noch zeitgemäß ist. Für ein abgekupfertes Programm kann man auch Werbung schalten, große Unterschiede gibt es ja eh kaum mehr.


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