MamboBlog

Stellung beziehen – eine Meinung haben – Mamboblog!

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Archives: Juli 2006

2006 30 Jul

Stöckchentracker

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Aus Spaß wird Ernst: Der Onlinekettenbrief und seine Folgen könnt Ihr hier lesen. Unglaublich, sogar Kettenbriefe werden ausgewertet….

2006 30 Jul

Neue Info-Tour: Raubkopierer sind Verbrecher

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Ein PC Welt Artikel.

Im Visier der allseits beliebten Contentindustrie sind diesmal die illegalen Filmangebote und deren Herunterladen geraten.

„Es ist uns wichtig, mit der Tour in den direkten Dialog zu treten und auf anschauliche, aber auch humorvolle Art deutlich zu machen, dass Raubkopierer nicht auf die angebliche Anonymität des Internets zählen können«, kommentierte Jan Oesterlin, Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM) die Aktion.

Wenn das genauso lustig wie die GEZ Trailer wird, dann prost Mahlzeit…

Mit der Info-Tour möchte man sich weiterhin zielgruppenspezifisch ausrichten. Daher wählt man vor allem Kinos als Schauplatz der Aktion und bedankt sich bei den Zuschauern, die Filme legal konsumieren. Seit dem 26. Juli soll zudem ein neuer Spot auf die möglichen Folgen des Raubkopierens hinweisen. Darin lernt ein junger Mann in einer Bar eine Frau kennen und durchlebt mit ihr eine Beziehung im Zeitraffer. Im Abspann des Spots heißt es: „Nach fünf Jahren hat man keine Zeit zu verlieren“ und weiterhin „Danke, dass Sie sich für das Original entschieden haben“.

Dass mit dem Danke wurde auch langsam mal Zeit. Nur zu drohen bringt einen in ein schlechtes Image. Den Satz mit den fünf Jahren hätte ich mir jedoch gespart, denn die bekommen nur professionelle und gewerblich handelnde Schwarzkopierer und das Danke wird mit einer Drohung verknüpft.

2006 30 Jul

Computerspiele schulen kognitive Fähigkeiten

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Ein PC Welt Artikel.

Nach Meinung des Trendforschers Matthias Horx schulen Computerspiele die kognitiven Fähigkeiten, auf die es in der Arbeits- und Wissenswelt des 21. Jahrhunderts ankommt.

»Computerspiele sind in einer unglaublichen Art und Weise differenziert geworden, in einer Komplexität, dagegen ist jedes Schachspiel langweilig und dumm«, meinte Horx in einem Gespräch mit der dpa in Frankfurt. Der Vater des Zukunftsinstituts in Kelkheim am Taunus kritisiert die allgemeine Vorstellung, dass Lesen dem Spielen am Computer überlegen sei. »Da wird Kulturdünkel aufrechterhalten. Man möchte immer die alten Kulturtechniken behalten, und deshalb definiert man alle neuen erstmal negativ.«

Also Ballern für den großen beruflichen Erfolg? Nun, in einer Elbogengesellschaft, wie der unsrigen, bestimmt eine zwar recht grobe, aber taugliche Variante sich durchzusetzen. Hauptsache die erzielten Frags stimmen… ;)

Beispielsweise werde das Online-Rollenspiel « World of Warcraft « weltweit von sieben Millionen Menschen, darunter rund einer halben Million in Deutschland, gespielt. In diesem Spiel ließen sich vor allem »Kooperation, Kampf um Konkurrenz, strategisches und taktisches Denken« erlernen, so Horx.

Hört sich glatt nach einem Einsatz im Kongo an… :(

»Die Bedenkenträger sind vor allem die Medien. Und dann gibt es immer eine Menge von Leuten, die ihre alten Privilegien gegen die »Newcomer« verteidigen wollen. Das ist eine unselige Tradition von der Kirche bis heute«, sagte Horx.

So lange Computerspiele fast ausschließlich mit Erfurt und Co in Verbindung gebracht werden, wird sich das in den Köpfen der meisten Menschen auch nicht ändern – leider.

Die Hitze macht einem zu schaffen und man surft schwitzend im Netz, schaut mal hier und mal dort vorbei und grast natürlich auch die befreundeten Blogs ab. Und was lesen die Augen? Ein Stöckchen kommt von Christian. Ein Onlinekettenbrief trifft den Mambodancer…

Nun gut, Spaß muss sein also mache ich da mal mit.

Warum bloggst Du?

Hm, gute Frage. Ich glaube, weil ich meinen Blog einmal als »ich möchte schreiben« betreibe aber auch um mir Dinge, die mich freuen oder ärgern von der Seele zu schreiben. Quasi Therapie ohne Therapeut. Ausserdem schult das den Schreibstil und ich lerne zudem durch die Pflege des Blogs auch technische Dinge (wie betreibe ich einen Blog etc.)

Seit wann bloggst du?

Samstag, 21. Januar 2006, 23:34 Uhr

Selbstportrait

Ich neige nicht sehr dazu, mich öffentlich zu entblößen. Deswegen sind zu private Dinge Tabu. Ich bin Steinbock, habe einen festen Job, wohne in Bremen und bin ein technisch sehr interessierter Mensch mit manigfaltigen Hobbies, die ich zeitlich gar nicht unter einen Hut bringen kann – und finanziell erst recht nicht…

Warum lesen deine Leser deinen Blog?

Ha, das wüsste ich auch gerne. Hat mir so ehrlich wohl noch niemand mitgeteilt.

Welche war die letzte Suchanfrage über die jemand auf deine Seite kam!

capcha einbau

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Die »lieben« Kollegen. Weil ich selbst gemachten Streß im Job hasse. Warum kann man nicht friedlich zusammen arbeiten und muss sich laufend den Hals über andere zerreissen? Leute, guckt auf Euren eigenen Teller und esst den erstmal leer…

Mein aktueller Lieblingsblog

Keiner

Welches Blog hast du zuletzt gelesen?

Den von Christian.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

Keinen. Ich lese so schon sehr viel im Web…

Deine Lieblingsband

Schwer, sehr schwer. Ich mag die etwas härtere Gangart, Klassik und auch sehr ruhige Sachen und festgelegt bin ich da nicht.

Deine Lieblingsfarbe

Früher Grün. Dann mal Blau. Zeitweise auch Schwarz.

Wer bekommt das Stöckchen?

Nun, wenn man es weiter reichen muss (ist wohl der Sinn einer »Kette«), dann an:

Zitrongras; Musikdieb; Chaos-Leben und Tulek.

Schön zu lesen, dass man einen meiner Artikel in einem anderen Blog (Schmalenberger.info) zu einem eigenen Denkanstoss nutzt.

In der heutigen Zeit wird man überall überwacht und es werden Daten gesammelt. Amazon liefert mir Kaufvorschläge aufgrund bisher gekaufter Artikel. Die Sparkasse kennt dank Bankeinzugsverfahren die höhe meines Einkommens. Shell kann aufgrund der Clubsmart-Karte meine Tankgewohnheiten analysieren, täglich flattert interessenbezogene Werbung im Briefkasten und die Internetseite von Konken zeigt Bilder aller Häuser im Ort.

Auch der Staat sammelt immer mehr Daten. Der elektronischer Pass und Mautbrücken die PKWs fotografieren. Auch die Krankenkannse rüsten mit der elektronische Gesundheitskarte auf.

Ich habe dazu folgenden Kommentar abgegeben:

Hauptsächlich habe ich, ich nenne es mal die Befürchtung, durch die staatlichen Sammelstellen. Besonders deswegen, weil der Staat ganz andere, gesetzlich fundierte Möglichkeiten hat, seine Datenbanken zu verknüpfen. Dazu gehört gerade in neuster Zeit der biometrische Pass, der in Zukunft noch mehr Daten enthalten wird. Quasi eine in Teilen erkennungsdienstliche Behandlung, wie sie sonst nur Straftäter angedacht ist.

Und wenn es irgendwo mit der Verknüpfung nicht passt, wird noch schnell mal an der Antiterrorschraube gedreht, und schon geht es wieder. Noch sind die Auswirkungen gering, aber alleine Massen – DNA Tests werden nicht immer, so wie es die Polizei behauptet, nach der Fertigstellung der eigentlichen Ermittlungen gelöscht. Mit einer aus einem freiwilligen Massentest gespeicherten DNA wurde in Bremen ein Mann einer Straftat überführt, wofür diese Probe gar nicht vorgesehen war. Man hatte sie einfach »nur« nicht vernichtet.

Da mag man mit einem Straftäter wenig Mitleid haben, aber wenn sich Behörden schon nicht an die Gesetze halten, was erwartet man dann noch in der Zukunft von ihnen?

Die Vorratsdatenspeicherung wird den gläsernen Menschen erbringen. All seine Kommunikation ließe sich nachverfolgen. Technische Trennung von Verbindungsdaten und Inhalt (sie der SMS) sind zum Teil nicht oder nur sehr schwierig möglich. Und das angekündigte halbe Speicherjahr, was in Deutschland eingeführt werden soll, wird beim nächsten »Antiterrornachschlag« flugs verlängert – ganz bestimmt.

Missbrauch durch staatliche Stellen oder einzelne Mitarbeiter ist nie auszuschließen. Und wer gibt eine Garantie, dass unsere Staatsform die bleibt, die wir jetzt kennen?

Und der erste, der wegen seines aus Unkenntnis installierten offen WLANs wegen KiPo in den Kreis der Verdächtigen gerät, dessen Rechner für mehrere Monate bei der Polizei verschwinden und der Schwierigkeiten bekommen wird, dass alles seiner Familie zu erklären, wird einer zuviel sein. Auch, wenn man letztendlich nichts bei ihm finden wird. Aber, wer weiß, eventuell hinterlegt sein »Mitbenutzer« noch irgendwo versteckte »Beweise«….

Horrorszenarien, ich weiß. Aber vieles wird möglich werden. Bei der Industrie hat man viele Möglichkeiten, sich zu schützen. Eine Kundenkarte nutze ich freiwillig, einen biometrischen Ausweis kann ich eines Tages nicht mehr umgehen. Außer, ich wander in den Dschungel aus.

2006 19 Jul

Wer hat meine Daten?

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Wer ist nicht geil aufs Sammeln? Punkte hier, Rabatte dort, aber zu welchem Preis? Wer bisher bei dem Thema geschlafen hat, kann sich hier eine ca. 380 MByte große Avi herunterladen (verschiedenen Server im Angebot). Ein interessanter Beitrag von einem Mann, der es wissen will.

Wollt Ihr es nicht auch?

Zu meinem Artikel hier.

Ein Artikel des Zentralrats der Juden bringt noch mal die ganze Situation »zu Papier«.

„Antiisraelische Propaganda in deutschen Medien ist leider keine Seltenheit und verwundert angesichts der Vorlagen aus der Politik nicht«, so Vizepräsident Dr. Dieter Graumann kritisch. „Die Äußerungen von Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) im heutigen Tagesspiegel und anderer SPD-Volksvertreter, wonach die Handlungen Israels schlicht „völkerrechtswidrig« seien, entspringen den üblichen antiisraelischen Reflexen gerade dieser Politikerin. Wieczoreks Äußerungen entbehren zudem auch jeder moralischen und inhaltlichen Grundlage«, so Graumann.

Leider ist man 61 Jahre nach Kriegsende als Deutscher immer noch schnell in der »Propaganda-Ecke«, wenn man das Tun und Handeln Israels mal genauer beleuchtet und nicht in das gleiche Horn stösst. Auf diese Art und Weise zu reagieren finde ich unmöglich. Der Artikel enthält noch andere »nette Äußerungen«, die ich hier nicht alle kommentieren möchte. Es langt nämlich.

Ein Spiegel Online Artikel.

Frau Wieczorek-Zeul, Entwicklungsministerin, hat geäußert, dass sie den Angriff Israels auf den Libanon für »Völkerrechtlich völlig inakzeptabel« hält. Es hat nicht lange gedauert und es kam wie es schon immer gekommen ist, wenn man als Deutscher die Juden und Israel kritisiert hat:

Der Zentralrat der Juden, die Union und nun auch die Grünen kritisieren sie heftig dafür.

Da werden vermutlich immer noch Millionen an Euros und früher DM an dieses Volk von uns gezahlt, als Wiedergutmachung oder was auch immer, und davon leistet man sich dort u. a. all die vielen Panzer, Schiffe und Soldaten, die nun dazu eingesetzt werden, die Zivilbevölkerung des Libanon zu töten. Dass dabei nicht die Hisbollah in ihren Möglichkeiten eingeschränkt wird, sondern durch diesen kriegerischen Akt noch mehr Zulauf erhalten könnte, hat man wohl seitens Israel in Kauf genommen.

Philipp Mißfelder, Vorsitzender der Jungen Union, mahnte: »Wieczorek-Zeul sollte nicht vergessen, wo bei dem Konflikt die Ursache und die Wirkung liegen.« Die besondere Beziehung zu Israel bedeute ebenfalls, dass Deutschland dem Land auch in schwierigen Zeiten beistehen müsse. Ähnlich argumentierte der grüne Abgeordnete Jerzy Montag: »Eine Ministerin der Bundesrepublik Deutschland muss sich in dieser Situation schon fragen, ob das berechtigt, sinnvoll und politisch nützlich ist.«

Worin besteht die »besondere Beziehung« denn? Dass der Steuerzahler, der schon lange nichts mehr mit dem 2. Weltkrieg zu tun hat heute noch bluten muss? Dass wir keine Kritik gegenüber diesem Staat äußern dürfen? Sind wir dann gleiche alle wieder Nazis?

Der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, bezeichnete die Ministerin als »nicht länger tragbar«. Kramer sagte, die Ministerin betreibe antiisraelische Propaganda und bediene Klischees gegen den jüdischen Staat.

Herr Kramer ist wohl eher nicht mehr tragbar, denn er greift hier eine Ministerin unseres Landes an, die ihre freie und nachvollziehbare Meinung äußert. Das darf man in einer Demokratie, Herr Kramer. Keine Ahnung, wie das in Israel aussieht, aber in Deutschland ist es sogar ein Verfassungsrecht.

61 Jahre nach Kriegsende sollte man endlich den Arsch in der Hose haben und auch Israel und die Juden kritisieren dürfen. Besonders dann, wenn sie mal wieder nicht hin wissen mit ihrer vielen Munition. Entführung hin oder her, wenn jeder so reagieren würde, wo kämen wir denn dann hin?

Unter dem Strich kommt bei diesem Konflikt mit Masse wieder mal die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten zu Schaden. Wenn das nicht von einer deutschen Ministerin angesprochen werden darf, ohne gleich wieder als antiisraelisch hingestellt zu werden, dann weiß ich es auch nicht. Wenn man seitens Israels keine Argumente mehr hat, bedient man sich eben gerne dieser Sätze, denn danach verstummt die Kritik meistens leise im Hintergrund.

2006 15 Jul

Offtopics und Beitragszähler

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Wie ich hier schon schrieb, gab es einige Aufregung wegen gelöschter Beiträge. Nun hat sich herausgestellt, dass man wegen der drastisch gesunkenen Beitragszahlen der einzelnen User davon ausgegangen ist, wir hätten hunderte von Postings gelöscht.

Dabei haben wir nur unsere Offtopic-Kategorie so eingestellt, dass Beiträge dort nicht mehr gezählt werden und somit kam es zu einem »Verlust« einiger hoher Beitragszahlen.

Nun »protestieren« ein, zwei People wegen dieser Aktion. Man könnte meinen, wir hätten es nicht mit erwachsenen Mitglieder zu tun (okay, einer ist erst 15…). Dabei soll unsere Massnahme helfen, den Spam einzudämmen, denn nun lohnt es sich nur noch Fachbeiträge zu schreiben, um in den Genuss steigender Beitragszahlen zu kommen.

Ob es was hilft, wird sich zeigen.

P.S.: Wenn die Mitglieder, die am lautesten geschrien haben, einfach nur mal am Ende des Forums sich den Gesamtzähler angeschaut hätten, hätte ihnen auffallen müssen, dass wir gar nichts großartig ins Datennirvana geschickt hatten…. aber erstmal mosern.

Was kann das sein? Genau, der am meisten gefürchtete Mann dieser Welt ist zu Gast bei Freunden. Georg dabbelju Bush.

Von unserer Kanzlerin lässt er sich ihre Heimat zeigen und die Polizei sperrt die Anwohner ein. Könnte sich ja jemand aggressiv gegenüber einem Mann verhalten, der nicht minder aggressiv seine Ansichten in der Welt vertritt.

Traurig ist, dass so ein bettelarmes Land wie Mecklenburg Vorpommern einen Teil dieser Wahnsinnssumme selbst aufbringen muss. Ministerpräsident Ringstorff hält das viele Geld nicht für rausgeworfen: Die Bilder vom wunderschön restaurierten Markplatz würden um die ganze Welt  gehen. Als ob es einen im tiefsten Texas wirklich interessiert, wie es in MeckPomm aussieht…

Ich würde mir wünschen, wenn unsere Regierungschefs sich irgendwo eine einsame, weit entfernte Insel kaufen und sich dort treffen würden. Keine Demos, keine Terroristen, kein Stress und – viel billiger alles. Heile Welt einfach.


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